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Newsletter 15/05/2026 Das hat Leo XIV. heute betont. „Eine wahrhaft gerechte Gesellschaft kann nur dann bestehen, wenn das Recht – und nicht der Willkürwille Einzelner – souverän bleibt.“ Ob er bei diesen Worten auch an US-Präsident Trump gedacht hat, behielt der amerikanische Papst für sich. PODCAST Der kompakte Überblick mit den wichtigsten Ereignissen und Themen aus dem Vatikan und der Weltkirche. Zusammengestellt von der Redaktion. IM FOKUS Wir sprechen mit dem päpstlichen Nuntius Kulbokas, der in Kyiv ausharrt. Allein in den letzten acht Tagen wurden trotz des am 17. April vereinbarten Waffenstillstands zwischen Israel und dem Libanon mindestens 59 Kinder getötet oder verletzt. Darunter sind zwei Kinder derselben Familie, die an diesem Mittwoch zusammen mit ihrer Mutter bei einem Angriff auf ihr Auto getötet wurden. 104. KATHOLIKENTAG IN WÜRZBURG Das fragten wir unsere Korrespondentinnen, die trotz schlechten Wetters an unserem Stand in Würzburg ausharren. (Besuchen Sie uns doch mal am Stand!) Münchens Kardinal Marx kritisiert, dass „auch innerkirchlich Fragen des Lebensschutzes zum Brennpunkt eines Lagerkampfes gemacht“ werden. Das sagte uns der Magdeburger Bischof in Würzburg. Einen direkten Kontakt zu AfD-Vertretern in Sachsen-Anhalt schloss er aus. VATIKAN Die Trennung der Kirchen führt er in einem Brief auf „Jahrhunderte des Missverstehens“ zurück. Immerhin wachse mittlerweile das „theologische Verständnis“ auf beiden Seiten. Das Thema lautet „Menschliche Stimmen und Gesichter bewahren“; Akademiker, institutionelle Vertreter, Hightech-Experten und Journalisten eingeladen werden über KI und ihre Auswirkungen auf das Leben von Einzelpersonen, Gemeinschaften und Nationen diskutieren. SISTERS PROJECT Wie Missionarinnen auf 4.000 Metern über dem Meeresspiegel mit Indigenen zusammenleben. AMERIKA Interessant an dem Gesetz im Bundesstaat Georgia ist, dass Kirchenleute es loben und als Vorbild für andere Bundesstaaten hinstellen. Eine neue Studie zeigt aber, dass es insgesamt eine eher ablehnende Haltung gegenüber diesem Phänomen in der Bevölkerung gibt. Während die FIFA Milliardenumsätze erwartet, leidet die lokale Bevölkerung unter steigenden Mieten, Ressourcenknappheit und repressiven Sicherheitsmaßnahmen. Für die Bürger und vor allem für junge Menschen sei es „schmerzhaft und skandalös“, führende Persönlichkeiten Chiles in dauernden Streitigkeiten, persönlichen Herabsetzungen und sogar vulgärer Sprache zu erleben. Wer das Niveau der öffentlichen Debatte herabsetze, schade nicht nur sich selbst, sondern auch den demokratischen Institutionen. WEITERE NACHRICHTEN AUS ALLER WELT Der Konflikt in der nordmosambikanischen Provinz Cabo Delgado begann 2017 und zählt zu den schwersten Krisen im südlichen Afrika. Bewaffnete islamistische Gruppen greifen dort Dörfer, Städte, Sicherheitskräfte und immer wieder auch Kirchen an. Nigeria leidet unter weit verbreiteter Unsicherheit: Entführungen, bewaffnete Überfällen und Morde, die von kriminellen Banden und aufständischen Gruppen verübt werden, sind an der Tagesordnung. Die katholischen Bischöfe verurteilen die Ermordung von drei christlichen Vertretern der indigenen Bevölkerung in dem konfliktträchtigen nordöstlichen Bundesstaat. Kardinal Bo von Yangon hält die „Multikrise“ mittlerweile für eine Art „Markenzeichen“ des Landes: Gewalt, zerstörte Infrastruktur, hohe Preise, Arbeitslosigkeit. Ferdinand Kaineder (Katholische Aktion Österreich), warnt vor menschenverachtenden Sprach-Codes im Netz: „internationale Hochfinanz" statt „Weltjudentum", „populationsgenetische Gruppierung" statt „Rasse". UNSER SERVICE Auf unserem Instagram-Kanal tut sich etwas. Der QR Code führt Sie direkt hin. Und einen WhatsApp-Kanal haben wir auch - für Sie! Die neuesten Nachrichten und Videos von Vatican News auf der eigenen Webseite: Ein neues Widget macht es möglich. Gehe zur Webseite www.vaticannews.va |