Ostafrika: „Lasst euch die Hoffnung nicht rauben“
An der in Nairobi stattfindenden Versammlung, die an diesem Sonntag eröffnet wurde, nehmen etwa 140 Bischöfe aus den Bischofskonferenzen Ostafrikas teil. Der Präfekt des vatikanischen Dikasteriums für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen, Kardinal Michael Czerny, ermahnte in der Predigt zur Eröffnungsmesse die Jugendlichen Ostafrikas, sich nicht ihrer Hoffnung berauben zu lassen. Bezugnehmend auf die Enzyklika „Magnifica Humanitas“ von Papst Leo XVI. erinnerte er daran, dass zur Konfliktlösung und zum Aufbau einer gerechteren und friedlicheren Gesellschaft Dialog, Geduld und Demut die entsprechenden Mittel seien.
Die Kirche liebt euch
Die Bischöfe der AMECA erklären nach Aussagen des Verbands-Vorsitzenden Sampa Kasonde in den kommenden vier Jahren die Teenager aus mehreren Gründen zu ihrer pastoralen Priorität: „Wir wollen zeigen, dass die Jugendlichen unser Engagement verdienen, und ihnen helfen, ein Zugehörigkeitsgefühl zur heiligen Mutter Kirche zu entwickeln“. Der Vorsitzende der kenianischen Bischofskonferenz, Erzbischof Maurice Muhatia Makumba von Kisumu, sprach in seiner Eröffnungsansprache die Jugendlichen der Region direkt an: „Die Kirche liebt euch, glaubt an euch und lädt euch ein, in vollem Umfang am Leben und an der Sendung der Kirche sowie am Leben eurer jeweiligen Länder teilzunehmen. Gemeinsam bauen wir Gesellschaften auf, die auf Liebe, Gerechtigkeit, Einheit, Glauben und den zeitlosen Werten unserer katholischen und christlichen Tradition beruhen“.
Anerkennung aus der Politik
An der Vollversammlung nahmen ebenfalls Vertreter lokaler Behörden teil. In Vertretung für den kenianischen Präsidenten sprach dessen erster Kabinettssekretär Musalia Mudavadi der Kirche für ihr Engagement für die Jugendlichen seine Anerkennung aus.
(fides – sc)
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