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Binnenflüchtlinge im Februar 2026 bei Mogadischu Binnenflüchtlinge im Februar 2026 bei Mogadischu 

Somalia: UN warnt vor Ernährungsunsicherheit

Die Vereinten Nationen haben vor einer weiteren humanitären Krise in Somalia gewarnt. Das Land durchlitt in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 eine schwere Dürre-Periode. Nun sind beinahe sechseinhalb Millionen Menschen von Hunger betroffen.

Angesichts der humanitären Krise in Somalia schlagen die Vereinten Nationen wegen der zunehmenden Ernährungsunsicherheit Alarm. Grund dafür ist eine schwere Dürre-Periode, die das Land in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 durchlitt. Diese traf vor allem den landwirtschaftlich geprägten Süden des Landes. Knapp sechseinhalb Millionen Einwohner Somalias sind derzeit von akutem Hunger betroffen, darunter auch 1,8 Millionen Kinder unter fünf Jahren. 

Derzeit keine Lösungen in Sicht

Die Regierung in Mogadischu versammelte sich in der vergangenen Woche, um über die besorgniserregende Lage zu beraten. Konkrete Lösungen ergab das Treffen nicht. Der Direktor der Katastrophenschutzbehörde, Mahmoud Moallim Abdulle, appellierte an die Bevölkerung, die Maßnahmen gegen den Hunger finanziell zu unterstützen.

Instabile Situation des Landes

Die politische Lage in Somalia gilt als angespannt. Das Land, das zu den ärmsten Ländern der Welt zählt, hatte in den vergangenen Jahren häufig mit dschihadistischem Terror, Piraterie und Hungersnöten zu kämpfen.

(fides – cf)

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04. März 2026, 15:11