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Binnenflüchtlinge im Februar 2026 bei Mogadischu   Binnenflüchtlinge im Februar 2026 bei Mogadischu  

Somalia: 6,5 Millionen Menschen von Hungerkrise betroffen

Internationale Organisationen warnen vor einer eskalierenden humanitären Notlage in Somalia. Die Zahl der von akutem Hunger Bedrohten in dem ostafrikanischen Land habe sich binnen eines Jahres auf 6,5 Millionen verdoppelt.

Das meldeten das Welternährungsprogramm WFP und das UN-Koordinierungsbüro für humanitäre Hilfe (OCHA) am Dienstag unter Berufung auf die Expertengruppe IPC für Hunger-Klassifizierung.

Wie das International Rescue Committee in New York am Mittwoch mitteilte, gehen wiederkehrende Dürren und Überschwemmungen, anhaltende Konflikte, Krankheitsausbrüche und hohe Teuerung einher mit einem 67-prozentigen Rückgang internationaler Hilfsgelder für Somalia, das als "gescheiterter Staat" gilt. Die Kürzungen hätten schon die Schließung von mehr als 200 Kliniken und Gesundheitseinrichtungen erzwungen.

Äußerst ernste Lage

Laut den Vereinten Nationen leiden zwei Millionen Somalier Hunger in einer schweren Form; auf der fünfstufigen IPC-Skala ist dies die zweithöchste Stufe vor einer regelrechten Hungersnot. Mehr als 1,8 Millionen Kinder werden demnach im Laufe des Jahres von akuter Mangelernährung betroffen sein. Die Dürre hat den Angaben zufolge auch Ernteausfälle, Viehsterben und Fluchtbewegungen zur Folge.

(kap - pr)
 

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25. Februar 2026, 14:29