Pakistan: Christen und Muslime beten gemeinsam für Frieden
In der Badshahi-Moschee in Lahore, der zweitgrößten Moschee Pakistans, kamen Vertreter der christlichen und muslimischen Gemeinschaften Pakistans zu einem interreligiösen Treffen mit Iftar, dem traditionellen Fastenbrechen im Fastenmonat Ramadan, zusammen. Bei diesem Treffen betonten die Repräsentanten beider Religionen die geteilten Werte des Fastens, des Gebets und der Nächstenliebe. Besonders während der Fastenzeit und des Ramadans seien dies zentrale Anliegen von muslimischen und christlichen Gläubigen. Auf Basis dieser Werte wollen sich beide Religionsgemeinschaften in diesem konfliktreichen Gebiet gemeinsam für den Frieden untereinander und im Dauerkonflikt zwischen Pakistan und Afghanistan einsetzen.
Anhaltender Konflikt zwischen Pakistan und Afghanistan
Die Lage an der Grenze beider Länder ist seit Jahren komplex. Den im vergangenen Jahr ausgehandelten Waffenstillstand brachen beide Parteien häufiger. Die ohnehin angespannte Situation spitzte sich in den vergangenen Tagen weiter zu. Nach einer Offensive der Taliban griff die pakistanische Luftwaffe in der Nacht auf Freitag militärische Stützpunkte im Nachbarland an. Sie bombardierte neben einigen afghanischen Regionen auch Ziele in der Hauptstadt Kabul. Der pakistanische Verteidigungsminister Khawaja Asif betonte dabei, dass sich die Feindseligkeiten zu einem „offenen Krieg“ ausgeweitet hätten.
Papst mahnt zum Dialog
Mit Blick auf die „besorgniserregenden Neuigkeiten von Gefechten zwischen Pakistan und Afghanistan“ mahnte Papst Leo XIV. nach dem Angelus am 1. März zu einer Rückkehr zum Dialog. Nur der Frieden könne die Wunden zwischen den Völkern heilen.
(fides - cf)
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