Schwere Gewaltakte zeichnen das Land Schwere Gewaltakte zeichnen das Land  (AFP or licensors)

Nigeria: US-Kommission warnt vor Gewaltkrise

Die US-Kommission für internationale Religionsfreiheit hat vor einer anhaltenden Gewaltkrise in Nigeria gewarnt. Angriffe durch islamistische Gruppen nahmen zuletzt zu. Davon betroffen waren sowohl christliche als auch muslimische Gemeinschaften im Land.

Die US-Kommission für internationale Religionsfreiheit (USCIRF) stellte am 4. März einen neuen Bericht zur weltweiten Lage der Religionsfreiheit vor. Darin warnt die Kommission vor einer anhaltenden Gewaltkrise in Nigeria. Die USCIRF-Vorsitzende Vicky Hartzler erklärte, viele Menschen litten weiterhin unter schweren Verletzungen der Religionsfreiheit und Gewalt durch nichtstaatliche militante Gruppen.

Christliche und muslimische Gläubige betroffen

Der Bericht nennt zahlreiche Beispiele für Angriffe, darunter die Ermordung des Priesters Matthew Eya im Bundesstaat Enugu State. Gewalt durch islamistische Gruppen wie Boko Haram habe in den vergangenen Jahren zugenommen, wobei sowohl christliche als auch muslimische Gemeinschaften betroffen seien. 

Vielfältige politische Herausforderungen

Die politische Lage in Nigeria ist derzeit von großen Sicherheitsproblemen und wirtschaftlichen Herausforderungen geprägt. Besonders im Nordosten kämpfen staatliche Kräfte weiterhin gegen islamistische Organisationen wie Boko Haram und den Ableger Islamic State West Africa Province, während in anderen Regionen Banditenkriminalität, Entführungen und lokale Konflikte zwischen Bauern und Hirten zunehmen.

(uca – cf)

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05. März 2026, 12:22