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Ein von Luftangriffen zerstörtes Dorf in Myanmar Ein von Luftangriffen zerstörtes Dorf in Myanmar  (AFP or licensors)

Myanmar: Bischöfe rufen zu Frieden auf

Ein Tag des Gebets für das Land wurde durch die Bischofskonferenz Myanmars für Donnerstag, 26. März 2026, ausgerufen. Mit diesem Entschluss, den sie vor knapp zwei Wochen in einem Brief kundtaten, reagierten die Bischöfe auf die schwierige politische Lage im Land.

Der Präsident der Bischofskonferenz von Myanmar, Kardinal Charles Maung Bo, und der Generalsekretär, Bischof Noel Saw Naw Aye, erklärten, die Initiative sei im Geiste der Einheit, des Mitgefühls und eines konkreten Engagements für die nationale Versöhnung entstanden, damit Gott der Welt und Burma Frieden schenke. So sollen gegenseitiges Verständnis und Einheit wachsen.

Politische Instabilität

Beide wiesen darauf hin, dass das Land seit dem Militärputsch im Jahr 2021 unter anhaltender politischer Instabilität und Krieg leide, und fügten hinzu, dass viele Gemeinschaften weiterhin mit Vertreibung, wirtschaftlicher Not und Gewalt zu kämpfen hätten. Die bewaffneten Konflikte im Land – insbesondere die Luftschläge – forderten häufig auch zivile Todesopfer.

In Genf schloss sich der scheidende UN-Sonderberichterstatter für Myanmar, Tom Andrews, Kardinal Bo und Bischof Saw an und forderte die Regierungen nachdrücklich auf, ihre Bemühungen zum Schutz der bedrängten Bevölkerung des Landes zu verstärken.

(uca news – cf)

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27. März 2026, 12:23