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Die Delegation des Weltkirchenrates in Audienz bei Papst Leo XIV.  mit Kurienkardinal Kurt Koch (links) und Heinrich Bedford-Strohm (dritter von links) Die Delegation des Weltkirchenrates in Audienz bei Papst Leo XIV. mit Kurienkardinal Kurt Koch (links) und Heinrich Bedford-Strohm (dritter von links)  (@Vatican Media)

Papst trifft Weltkrichenrat

Papst Leo XIV. hat an diesem Samstag erstmals eine Delegation des Weltkirchenrats in Privataudienz empfangen. Das geht aus einer Mitteilung des vatikanischen Pressesaales hervor. Über den Inhalt des Gesprächs wurden wie bei Privataudienzen üblich keine Angaben gemacht.

Mitglied der Delegation war Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Zentralausschusses des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK). Der Weltkirchenrat erhoffe sich von Papst Leo XIV. kirchenrechtliche Konsequenzen bei der Einheit der Kirchen, sagte Bedford-Strohm im Anschluss an das Treffen der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Es ginge jetzt um „gelebte Ökumene“. Auch in Bezug auf Missbrauch müssten „die Kirchen weltweit eine prophetische Stimme entwickeln und sich dagegen erheben“, so Bedford-Strohm weiter.

Das Treffen im Vatikan war das erste ausführliche Treffen zwischen Weltkirchenrat und dem Papst nach dessen Amtsantritt im vergangenen Mai. Damals hatten Bedford-Strohm und ÖRK-Generalsekretär Jerry Pillay an einer Audienz für Kirchenführer teilgenommen und bereits kurz mit dem neuen Kirchenoberhaupt gesprochen.

Dem ÖRK mit Sitz in Genf gehören nach eigenen Angaben derzeit 356 Mitgliedskirchen in mehr als 120 Ländern und Gebieten weltweit an, die rund 580 Millionen Christen vertreten.

(kna - bp)

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28. Februar 2026, 18:53