UN-Vertreter verurteilt Angriffe auf ukrainische Energieversorgung
Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur seien „ein klarer Verstoß gegen die Regeln der Kriegsführung“, so Türk.
Russische Luftschläge in der vergangenen Nacht führten laut den Angaben in mehreren Regionen zu Ausfällen der Notstromversorgung und der Heizung. In Kyiv waren am Dienstagmorgen demnach 5.635 mehrstöckige Wohngebäude ohne Heizung. Die meisten hatten erst am 9. Januar einen ähnlichen Ausfall erlitten und waren erst kürzlich wieder ans Netz angeschlossen worden.
Attacken im Wissen um die Folgen
Jetzt seien Hunderttausende Familien ohne Heizung und ein erheblicher Teil Kyivs auch ohne Wasser, sagte Türk. Betroffen seien auch Kinder, Senioren und Menschen mit Behinderungen. Russland habe die breiten Angriffe trotz umfangreicher Informationen über die schwerwiegenden Folgen für die Zivilbevölkerung durchgeführt, so der Menschenrechtskommissar.
Schon 2024 hatte Russland mit gezielten Angriffen das Energiesystem der Ukraine geschwächt. Stromausfälle in vielen Regionen dauerten regelmäßig bis zu 18 Stunden am Tag.
(kna - cs)
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