Nigeria: Bischof fordert Sicherheitsgarantien
Die Schule kam im November durch die Entführung von etwa 320 Schülern und Lehrern weltweit in die Schlagzeilen. „Mit der Schließung verlieren junge Menschen aus rund 50 Dörfern ihre einzige Chance, der Armut zu entkommen“, teilte Bischof Bulus Yohanna Dauwa von der Diözese Kontagora im Bundesstaat Niger dem katholischen Hilfswerk missio Aachen mit. „Kriminelle Banden können diese jungen Menschen dann leicht für ihre Zwecke gewinnen“, warnte Bischof Bulus vor dem Teufelskreis von Armut und Kriminalität.
Schulbildung ist existenziell
Zurzeit besuchen rund 600 Schülerinnen und Schüler St. Mary. Bischof Bulus sorgt sich vor allem um die Schüler an St. Mary, die kurz vor ihren Abschlussprüfungen stehen, diese aber nun nicht ablegen können. Die Diözese sucht dringend nach einer Übergangslösung und prüft, ob sie in Kontagora Schulen finden kann, an denen die Schüler weiterlernen können. Andernfalls verlieren sie ein ganzes Schuljahr und ihre Abschlusschance. „Wir haben derzeit weder genügend Unterkünfte noch Klassenräume. Die Lage ist wirklich äußerst schwierig“, sagte Bischof Bulus.
Sicherheitslage nicht verbessert
Bevölkerung schützen
(pm – pr)
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