Papst Leo mit einer Familie Papst Leo mit einer Familie

Papst: Familien barmherzig begleiten

Papst Leo XIV. hat die Familie als „erste und grundlegende Zelle der Gesellschaft“ gewürdigt und zu ihrem Schutz aufgerufen. In einer Videobotschaft an die Teilnehmenden eines Nationalen Symposiums der Brasilianischen Bischofskonferenz im Marienheiligtum Aparecida betonte der Papst, die Familie sei dazu berufen, die Liebe Gottes in der Welt zu verkünden.

 

Die Familie sei jene „einzigartige Gemeinschaft von Personen“, die aus einem Mann und einer Frau gebildet werde und in der beide durch die Liebe so vereint seien, dass sie „ein Fleisch“ würden, sagte Leo XIV. mit Bezug auf das Buch Genesis. Vollständig erschließe sich dies im Blick auf Christus und sein Opfer am Kreuz für „seine Braut, die Kirche“.

Barmherziger Ansatz angesichts des Leids

Zugleich mahnte der Papst, mit Realismus und Mitgefühl auf die Familien zu schauen. Viele seien von Schwierigkeiten, Schwächen, Krisen, Ängsten und anderen leidvollen Situationen. Das verlange von der Kirche und den pastoralen Verantwortlichen „einen barmherzigen Ansatz sowie eine kluge und reife Unterscheidung“, so Leo XIV. mit Verweis auf das nachsynodale Schreiben „Amoris laetitia“ von Papst Franziskus.

„Erzieherin zum Frieden“

Als Vorbild stellte der Papst die Heilige Familie von Nazaret heraus. Die „kleinen und grundlegenden Tugenden“ des Hauses, in dem Jesus geboren wurde und aufwuchs, müssten Inspiration und Vorbild für alle Familien sein. Die Familie spiele eine vorrangige und unersetzliche Rolle als „Erzieherin zum Frieden“, erinnerte Leo XIV. mit einem Zitat von Benedikt XVI. (2005-2013).

(vaticannews – bp)

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30. Mai 2026, 15:00