Papst reist am Samstag nach Abschlussmesse nach Angola weiter

Halbzeit beim Afrikabesuch des Papstes: Diesen Samstag reist Leo XIV. von Kamerun nach Angola weiter.

Am sechsten Tag seiner Reise feierte er am Vormittag zunächst eine Messe am Flughafen von Kameruns Hauptstadt Yaoundé. Gegen 14 Uhr mitteleuropäischer Zeit hob der päpstliche Flieger ab Richtung Angola, das im Südwesten des Kontinentes liegt.

Auftakt in Angola 

Nach der Landung am internationalen Flughafen nahe der Hauptstadt Luanda ist am frühen Abend ein Höflichkeitsbesuch im Palast von Präsident Joao Lourenco geplant. Dort findet auch eine Begegnung mit Behörden, Zivilgesellschaft und Diplomatischem Corps des Landes statt. Abends folgt ein privates Treffen des Papstes mit den Bischöfen Angolas.

Neben Luanda macht Leo XIV. bis Dienstag auch in Saurimo und Muxima Station. Es sind mehrere Gottesdienste geplant, ebenso der Besuch in einem Seniorenheim und ein Treffen mit den Priestern, Ordensleuten und Seelsorgern. Zu den zentralen Programmpunkten zählt der Besuch im Marienwallfahrtsort "Mama Muxima", einem der meistfrequentierten christlichen Pilgerorte südlich der Sahara.

Vorletzte Station von Leos XIV. längster Reise

Die ehemalige portugiesische Kolonie Angola ist die dritte und vorletzte Station der elftägigen Afrikareise von Leo XIV. In dem christlich geprägten Land sind gut 40 Prozent der etwa 38 Millionen Einwohner Katholiken, dicht gefolgt von Protestanten.

Begonnen hatte der am 8. Mai 2025 gewählte Papst die bislang längste Reise seines Pontifikats am 13. April in Algerien, gefolgt von Kamerun. Am Dienstag fliegt er nach Äquatorialguinea, letztes Ziel seiner Kontinentalreise bis 23. April.

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(kna – pr)

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18. April 2026, 09:31