Der Tschechische Präsident Petr Pavel und Papst Leo XIV. Der Tschechische Präsident Petr Pavel und Papst Leo XIV.  (@Vatican Media)

Papst Leo XIV. empfängt tschechischen Präsidenten Pavel

Papst Leo hat an diesem Montagvormittag den Präsidenten der Tschechischen Republik, Petr Pavel, zu einer Privataudienz empfangen. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die aktuellen kriegerischen Konflikte und die dringende Notwendigkeit einer Rückbesinnung auf internationale Prinzipien.

Mario Galgano - Vatikanstadt

Nach der Begegnung mit dem Pontifex kam Präsident Pavel im Staatssekretariat mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin sowie mit Erzbischof Paul Richard Gallagher, Sekretär für die Beziehungen zu den Staaten und internationalen Organisationen, zu weiteren Gesprächen zusammen.

Die Gespräche im Staatssekretariat
Die Gespräche im Staatssekretariat   (@Vatican Media)

Stärkung der bilateralen Beziehungen

Wie das Presseamt des Heiligen Stuhls in einer offiziellen Mitteilung verlautbarte, verliefen die Gespräche in einer herzlichen Atmosphäre. Beide Seiten brachten ihre Wertschätzung für die „guten bilateralen Beziehungen“ zum Ausdruck und bekräftigten den gemeinsamen Willen, diese in Zukunft weiter zu festigen.

Die Audienz im Vatikan
Die Audienz im Vatikan   (@Vatican Media)

Fokus auf regionale Konflikte und Werte

Ein Schwerpunkt der Unterredung lag auf soziopolitischen Themen von regionaler und internationaler Tragweite. „Man verweilte bei Fragen von gemeinsamem Interesse, insbesondere bei den laufenden Konflikten“, hieß es aus dem Vatikan. In diesem Zusammenhang wurde die „Bedeutung eines dringenden Engagements für den Frieden“ unterstrichen.

Sowohl der Papst als auch der tschechische Präsident betonten die Notwendigkeit, jene Prinzipien und Werte wiederzuerlangen, die das Fundament für ein friedliches internationales Zusammenleben bilden. Der Besuch Pavels wird in diplomatischen Kreisen als wichtiges Signal für die europäische Geschlossenheit und die Rolle des Heiligen Stuhls als Vermittler in Krisenzeiten gewertet.

(vatican news)

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19. Januar 2026, 14:24