Abfahrt in Bormio Abfahrt in Bormio  (AFP or licensors)

Leo XIV.: Olympia soll Werte des Sports fördern

Papst Leo XIV. hat die Olympischen Winterspiele Mailand–Cortina als Chance für die Stärkung zentraler Werte des Sports bezeichnet. Er hoffe, „dass dieses Ereignis eine günstige Gelegenheit“ sei, Fairness, Respekt, Teamgeist und Opferbereitschaft zu fördern, aber auch soziale Inklusion und „die Freude an der Begegnung“. Das steht in einem Papsttelegramm von Freitagabend.

Das Schreiben, unterzeichnet von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, richtete sich an den Bischof von Como, Kardinal Oscar Cantoni, und galt den Gläubigen des Vikariats Bormio. In dem norditalienischen Wintersportort feierte der Kardinal am Freitagabend eine Messe, bei der das Telegramm verlesen wurde. Die Spiele selbst beginnen am 6. Februar.

Leo XIV. würdigte die „engagierte Zusammenarbeit bei diesem sportlichen Ereignis“ und hob die breite Beteiligung der lokalen Bevölkerung hervor. Zugleich ermutigte er die Pfarrgemeinden der Region, den internationalen Großanlass aktiv zu begleiten. Sie sollten „diesem so bedeutenden Termin mit Bereitschaft begegnen“ und „ein großzügiges christliches Zeugnis geben“.

Die Gemeinden könnten so, wie es im Telegramm heißt, „ein leuchtendes Zeichen der Gegenwart Christi sein, der alle zur Geschwisterlichkeit ruft“. Abschließend versicherte der Papst seine Verbundenheit im Gebet.

Bereits am Donnerstag hatte Papst Leo ein ähnliches Telegramm nach Mailand geschickt. Anlass war die Ankunft des sogenannten Sportlerkreuzes in der Kirche San Babila in Mailand.

(vatican news – gs)

Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.

30. Januar 2026, 18:43