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Milano Cortina 2026: in wenigen Tagen starten die Winterspiele Milano Cortina 2026: in wenigen Tagen starten die Winterspiele  

Papst an Olympische Winterspiele: Brücken bauen

Anlässlich der Ankunft des Sportlerkreuzes am Donnerstagabend in der Kirche San Babila in Mailand hat Papst Leo XIV. ein Grußtelegramm an die Olympischen Winterspiele gesendet.

Vatican News

In dem Telegramm vom 29. Januar bringt der Papst seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die Winterspiele Freundschaft und Brüderlichkeit fördern und das Bewusstsein für den „Wert des Sports im Dienst der ganzheitlichen menschlichen Entwicklung“ stärken mögen. Die Olympischen und Paralympischen Spiele Mailand-Cortina starten am 6. und enden am 22. Februar 2026.

„Möge dieses wichtige Ereignis Gefühle der Freundschaft und Brüderlichkeit wecken und das Bewusstsein für den Wert des Sports im Dienste der ganzheitlichen menschlichen Entwicklung stärken.“

Brücken bauen zwischen Völkern und Kulturen

Im Telegramm des Papstes heißt es weiter:

„Mögen diese Tage des gesunden Wettkampfs dazu beitragen, Brücken zwischen Kulturen und Völkern zu bauen und Akzeptanz, Solidarität und Frieden zu fördern.“

Das von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichnete Telegramm war an den Erzbischof Mario Delpini von Mailand gerichtet. Dieser leitete am Donnerstag eine Auftaktmesse in der Kirche San Babila, bei der das Sportlerkreuz offiziell entgegengenommen wurde. Die Messe eröffnete offiziell die Veranstaltungen, die das Bistum während der gesamten Dauer der Spiele unter dem Motto „Füreinander“ organisiert. 

Zu den Konzelebranten gehörten Paul Tighe, der Sekretär des Dikasteriums für Kultur und Bildung, und Pater Michele Gianola, der Untersekretär der Italienischen Bischofskonferenz (CEI) und kommissarische Direktor des Nationalen Amtes für die Seelsorge in den Bereichen Freizeit, Tourismus und Sport. Der Sekretär des vatikanischen Dikasteriums für Kultur und Bildung dankte der Ortskirche „für die enorme Anstrengung, die Sie unternommen haben, um die Athleten zu begleiten“, und verwies auf geteilte Werte sowie „die universelle Sprache des Sports“. Während der Zeremonie, der eine Prozession vorausging, wurde zudem ein eigens für dieses Ereignis von Delpini verfasstes Gebet verlesen.

Spirituelle Anlaufstelle für Sportler und Sportlerinnen

Die Basilika San Babila soll während der gesamten Spiele die Kirche der Athleten in Mailand sein. Sie beherbergt das Sportlerkreuz und zeigt Tafeln, die den Werten des Sports mit pädagogischen und kulturellen Bezügen gewidmet sind. Sie soll auch Startpunkt der „Tour der sportlichen Werte“ sein, einer Reise, an der Tausende von Mädchen und Jungen aus Schulen, Jugendzentren und Sportvereinen teilnehmen wollen. Dabei steht der Sport als menschliches, pädagogisches und gemeinschaftliches Erlebnis im Mittelpunkt.

(vatican news/sir)

 

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30. Januar 2026, 09:23