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Nach Ansicht von Bischof Glettler wird KI „nicht nur in der kirchlichen Verwaltung relevant sein, sondern auch in vielen pastoralen und seelsorglichen Fragestellungen.“ Nach Ansicht von Bischof Glettler wird KI „nicht nur in der kirchlichen Verwaltung relevant sein, sondern auch in vielen pastoralen und seelsorglichen Fragestellungen.“  (REUTERS)

Ö: Bischofskonferenz setzt Arbeitsgruppe „Künstliche Intelligenz“ ein

Die Österreichische Bischofskonferenz hat eine Arbeitsgruppe zum Umgang der Katholischen Kirche in Österreich mit Künstlicher Intelligenz eingesetzt. Geleitet wird die interdisziplinär zusammengesetzte Gruppe vom Innsbrucker Bischof Hermann Glettler.

Der Beschluss dazu wurde bei ihrer letzten Vollversammlung im November gefasst. Die Mitglieder kommen aus allen Diözesen sowie Ordensgemeinschaften. Ziel der Arbeitsgruppe ist es laut Aussendung, auf Österreich-Ebene Synergien zu nutzen und juristische wie ethische Fragestellungen sowie praktische Anwendungsperspektiven für die Kirche zu bearbeiten.

Beim Auftakttreffen vor wenigen Tagen in Salzburg wurden Informationen aus den einzelnen Diözesen über den Einsatz verschiedener KI-Tools und bestehende Richtlinien für einen verantwortlichen Einsatz künstlicher Intelligenz ausgetauscht. Der Wiener Medienethiker Prof. Alexander Filipovic behandelte in seinem Impulsreferat u.a. Möglichkeiten der Implementierung künstlicher Intelligenz zwischen zentraler struktureller Steuerung und dezentralem Ausprobieren.

Auf der Grundlage bisheriger Erfahrungen und Regelungen werden von der Arbeitsgruppe nun Handlungsempfehlungen und mögliche nächste Schritte für die Anwendung von KI erarbeitet. Die Ergebnisse sollen als Gesamtpaket bis zum Herbst der Bischofskonferenz vorgelegt werden.

Für Bischof Glettler geht es darum, dass die katholische Kirche in Österreich nicht nur rasch und unbürokratisch auf „Künstliche Intelligenz als umfassenden Beschleunigungsfaktor unseres Lebens“ reagiert, sondern wie sie KI auch proaktiv einsetzen kann. KI wird nach Ansicht des Innsbrucker Bischofs zukünftig „nicht nur in der kirchlichen Verwaltung relevant sein, sondern auch in vielen pastoralen und seelsorglichen Fragestellungen.“

(kap-skr)
 

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03. Februar 2026, 15:27