D: Heiliges Jahr stärkt Hoffnung
Der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für das Jubiläumsjahr, Weihbischof Rolf Lohmann, spricht von einer insgesamt sehr positiven Erfahrung. Das Leitwort Pilger der Hoffnung habe in einer Zeit von Krisen, Kriegen und Ängsten eine besondere Bedeutung gewonnen.
Lohmann betont die geistliche Tiefe des Heiligen Jahres. Begegnungen mit jungen Menschen, das gemeinsame Pilgern und das Durchschreiten der Heiligen Pforten hätten den Glauben gestärkt. Besonders eindrücklich war für ihn die Firmung vieler Jugendlicher in Rom. Ebenso war das Jubiläum der Bischöfe für ihn sehr eindrucksvoll, da sich dabei die Internationalität der Kirche gezeigt habe.
Über das Jubiläumsjahr hinaus sieht Lohmann einen Auftrag. Hoffnung dürfe nicht enden, wenn das Heilige Jahr abgeschlossen sei. Kirche ist gerufen, diese Hoffnung weiterzutragen und Zeugin dafür zu sein.
Große Resonanz haben Pilgerangebote der Diözesen gefunden. 15 Diözesen organisierten Wallfahrten nach Rom, viele davon waren rasch ausgebucht. Hinzu kamen zahlreiche Reisen von Verbänden und Jugendgruppen.
Die Planung und Durchführung des großen Events haben gut funktioniert. Pilgerbüro, digitale Angebote und die vatikanische Pilger-App haben den Ablauf erleichtert. Das Heilige Jahr sei für viele Gläubige eine prägende Erfahrung. Weltweit nahmen rund 32 Millionen Menschen am Heiligen Jahr teil.
(kna - bl)
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