Ukraine: Zerstörung von Industrieanlagen verschärft die Notlage
Die entstandenen Schäden an den Produktionsanlagen seien derart massiv, dass mit einer Wiederaufnahme des Betriebs nicht mehr zu rechnen sei, erläutert der Bischof. Die Schließung des Werks, das als zentraler Arbeitgeber und wirtschaftliches Rückgrat der Stadt fungierte, entziehe zehntausenden Beschäftigten und deren Familien die Existenzgrundlage. Der Verlust der Arbeitsplätze wiege angesichts der fehlenden Beschäftigungsalternativen in der Region schwer und verschärfe die zivile Notlage neben den direkten kriegerischen Handlungen weiter, fügt er an.
Parallel zu den Ereignissen in Saporischschja stehen auch andere Städte der Region, wie das ebenfalls zum Exarchat gehörende Krywyj Rih, unter kontinuierlichem Beschuss. Die anhaltenden Angriffe belasten die Bevölkerung physisch und psychisch. Vor Ort organisiert die Kirche über die Strukturen der Caritas und diocesane Initiativen Unterstützung für Familien von gefallenen oder vermissten Soldaten sowie pastorale Angebote für die verbliebenen Einwohner, um der zunehmenden Erschöpfung in der Zivilbevölkerung entgegenzuwirken.
(sir - mg)
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