Vatikanbotschafter in Mosambik: Frieden durch Dialog und Gerechtigkeit
Erzbischof Muñoz Cárdaba betonte in seiner Predigt, dass das Leid der betroffenen Bevölkerung eine Sorge für die gesamte Kirche darstelle. Aktionen und Haltungen, die das gesellschaftliche Zusammenleben gefährdeten, müssten zurückgewiesen werden. Das Fehlverhalten einer Minderheit dürfe nicht über den Wunsch der großen Mehrheit nach Harmonie und Einheit triumphieren.
Der vatikanische Diplomat unterstrich in seiner Predigt, dass Frieden weder durch Gewalt noch durch Rache geschaffen werden könne. Erforderlich seien vielmehr Dialog und Konsens zwischen den Konfliktparteien. Echter Friede müsse in Wahrheit, Gerechtigkeit und Liebe verwurzelt sein. In diesem Zusammenhang appellierte Cárdaba speziell an die jüngere Generation, den Frieden als Erbe für zukünftige Generationen zu bewahren. Zudem rief er dazu auf, geografische, ethnische, sprachliche und religiöse Unterschiede zu überwinden und das gemeinsame Nationale zu betonen.
Hintergrund der Reise in die Provinz Niassa war die Festigung der Gemeinschaft zwischen der Zentrale in Rom und den Ortskirchen. Solche Besuche ermöglichten es der Vertretung des Heiligen Stuhls, die Herausforderungen und Hoffnungen der katholischen Gemeinden vor Ort direkt kennenzulernen. Der Erzbischof würdigte dabei das Engagement des Seelsorgepersonals, der Ordensleute und der Laien in den lokalen Gemeinschaften.
(aciafrica - mg)
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