Italien: Kirche ruft nach Erdbeben zu Solidarität
Das Erdbeben riss am Freitagabend zahlreiche Gebäude in der Küstenstadt Pozzuoli ein, am Samstag gab es weitere Nachbeben. Rund 300 Menschen verloren ihr Zuhause, mehrere Dutzende wurden verletzt, einige ins Krankenhaus eingeliefert. Auch Kirchengebäude wurden beschädigt.
Niemanden alleine lassen
„An unsere Gemeinden und an euch Priester richte ich die Bitte, niemanden allein zu lassen und niemanden in seiner Not im Stich zu lassen“, schrieb der Bischof von Pozzuoli und Ischia, Carlo Villano, in einer Botschaft nach den Erdbeben. „Meine Gedanken gelten ganz besonders den Jugendlichen, den älteren Menschen, den Schwachen und denen, die ihr Zuhause verloren haben; ich denke insbesondere an die Menschen, die nach dem schrecklichen Erdbeben vom vergangenen Freitag verletzt wurden, und an diejenigen, die noch im Krankenhaus liegen: Niemand soll allein sein, wir alle sind aufgerufen, einander zu begleiten und gemeinsam zu unterstützen“, so die Aufforderung des Bischofs, der die Ortskirche dazu aufrief, „Zeugin des Lebens und der Hoffnung“ zu sein.
Im Gebiet der Campi Flegrei hatte das Beben Schäden, Verletzte und große Angst verursacht. Das stärkste Beben wurde am Freitag, dem 31. Juli, um 19.46 Uhr mit einer Stärke von 4,7 registriert.
(sir – pr)
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