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Caritas Kuba hilft Menschen in extremen Notsituationen Caritas Kuba hilft Menschen in extremen Notsituationen  (Caritas Cuba)

Caritas Kuba: Hilfe für Menschen in Not

Angesichts der anhaltenden Wirtschaftskrise setzt Caritas Kuba die Verteilung humanitärer Hilfen aus den USA fort. Die Unterstützung richtet sich vor allem an Menschen und Familien in besonders schwierigen Lebenssituationen.

Für die Hilfen ist ein Gesamtfonds von 100 Millionen US-Dollar vorgesehen. Davon sollen 60 Millionen Dollar über Caritas Cuba verteilt werden. Unterstützt wird die katholische Hilfsorganisation dabei logistisch vom Catholic Relief Service (CRS).

Die Auswahl der Empfänger erfolgt nach festgelegten Kriterien. Vorrang haben alleinlebende ältere Menschen, gefährdete schwangere und stillende Frauen, Kinder unter fünf Jahren sowie Menschen mit Behinderungen oder eingeschränkter Selbstständigkeit.

Nothilfe für Menschen in besonders schweren Krisensituationen

Hernández Ruiz betonte in einer Mitteilung der Diözese, bei der humanitären Hilfe handele es sich um eine Nothilfe für Menschen in besonders schweren Krisensituationen. Ziel sei es, Leben zu schützen, Leid zu lindern und die Würde der Betroffenen zu wahren. Die Verteilung orientiere sich an den Grundsätzen der Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität und Unabhängigkeit.

Die Hilfspakete enthalten den Angaben zufolge Lebensmittel und Hygieneartikel. Zudem werden Materialien zur Unterstützung beim Zugang zu und der Aufbewahrung von Wasser bereitgestellt. Damit soll auf zwei zentrale Probleme reagiert werden, die sich durch die wirtschaftliche Krise auf der Insel verschärft haben: die zunehmende Ernährungsunsicherheit und die Schwierigkeiten bei der Wasserversorgung.

Zeichen kirchlicher Solidarität und Nähe setzen

Der Bischof verwies auch auf die begrenzten Möglichkeiten der Hilfsorganisationen. Die Kirche sei sich bewusst, dass nicht alle Bedürftigen erreicht werden könnten. Dass jemand kein Hilfspaket erhalte, bedeute nicht, dass kein Hilfebedarf bestehe. Vielmehr würden Menschen mit einer noch größeren Notlage vorrangig berücksichtigt.

Die Unterstützung sei zudem nicht als dauerhaftes Sozialhilfeprogramm angelegt, sondern als gezielte humanitäre Nothilfe für Menschen in besonders großer Not. Caritas Cuba und die beteiligten Diözesen wollen nach Angaben des Bischofs neben der materiellen Unterstützung auch ein Zeichen kirchlicher Solidarität und Nähe setzen.

(fides – skr)

 

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09. August 2026, 16:13