Praktikantenblog: Hitzeflucht in Rom
Sabrina Czarnetzki - Vatikanstadt
„La canicola“, abgeleitet vom lateinischen canicola lässt es sich am besten als „Hundstage“ übersetzen. Wenn die Hitzewelle im Juli und August über Rom einbricht, fliehen jahrein, jahraus viele Römer in die Ferien oder in ihre Wochenendhäuser.
Die italienische Hauptstadt beziehungsweise ihre Region Latium gehört zu einer der wärmsten Gegenden Italiens. Dies hält unzählige Touristen aber nicht davon ab, ihren Urlaub im Hochsommer in Rom zu verbringen. Mit den edelsten Vorsätzen gestartet, erwischt die Hitze aber beinah jeden. Schlangen bilden sich vor den so genannten Nasoni. An den schätzungsweisen 2.000 Trinkbrunnen, die wegen der Form ihrer Wasserspender „Nasoni“ - „große Nasen" - genannt werden, werden die leeren Flaschen gefüllt, oder einfach der Kopf unter Wasser gehalten.
Am Petersdom, bei S. Maria Maggiore oder der Lateranbasilika versuchen die Straßenverkäufer ihre Tücher an die Frau zu bringen. Nur wenige wissen, dass Schulter und Knie bedeckt sein müssen, um eine Kirche zu betreten. Ansonsten kann es passieren, dass die Kirche im Regenponcho betreten werden muss.
Auf Bordsteinkanten, Mauern, Bürgersteigen sitzen oder liegen schwitzende Menschen mit hochroten Köpfen. „La canicola“ hat sie geschafft.
Wir von Radio Vatikan möchten, dass Sie Ihre Zeit in Rom in vollen Zügen genießen. Unabhängig davon, ob Sie im Frühling, Herbst, Winter oder eben im Sommer anreisen. Rom ist immer eine Reise wert. Darum möchten wir Ihnen in den nächsten Wochen Orte vorstellen, an denen Sie der Hitze in Rom entfliehen können. In Rom gibt es davon wohl um die 1000, wenn nicht mehr, solcher kühlen Orte. Haben Sie schon erraten, um was für Orte es sich handelt?
Wer bin ich?
Mein Name ist Sabrina Czarnetzki, ich bin fast 46 Jahre alt und komme aus dem Rheinland. Ich bin als Sachbearbeiterin für das Erzbistum Köln tätig und absolviere nebenberuflich an der FernUniversität Hagen ein Teilzeitstudium in Kulturwissenschaften. Geschichte, Rom und Fotografie sind meine Leidenschaften. Ich bin sehr glücklich über die Möglichkeit, alle drei im Rahmen meines Pflichtpraktikums bei Radio Vatikan pflegen zu dürfen.
(vatican news)
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