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Temperaturmessung in einem Krankenhaus in Ituri, Kongo Temperaturmessung in einem Krankenhaus in Ituri, Kongo  (AFP or licensors)

Kongo: Lieferung notwendiger Hilfsgüter nach Ebola-Ausbruch

Mehr als 100 Tonnen dringend benötigter Hilfsgüter wurden durch UNICEF in den Nordosten der Demokratischen Republik Kongo geliefert. Diese sind Teil der verstärkten Hilfsmaßnahmen zur Eindämmung des Ebola-Ausbruchs.

Der Lufttransport der humanitären Hilfsgüter in die Demokratische Republik Kongo durch UNICEF wird von der Generaldirektion Europäischer Katastrophenschutz und humanitären Hilfe (ECHO) der Europäischen Kommission unterstützt.

Eindämmung des Virus

Die Lieferungen umfassen neben persönlicher Schutzausrüstung für Gesundheitspersonal auch Medikamente, Hygieneartikel und medizinische Hilfsgüter aus dem UNICEF-Logistikzentrum in Kopenhagen. Ziel ist die Eindämmung des Ebola-Virus in den betroffenen Gemeinden.

„Wir stehen im Wettlauf gegen die Zeit, um diesen Ausbruch einzudämmen. Die Lage bleibt sehr besorgniserregend. Diese Hilfsgüter sind wichtig, um Gesundheitspersonal an vorderster Front zu schützen und betroffene Gemeinden, insbesondere Kinder, zu unterstützen“, sagte John Agbor, UNICEF-Repräsentant in der Demokratischen Republik Kongo.

„Wir stehen im Wettlauf gegen die Zeit, um diesen Ausbruch einzudämmen.“

Die Hilfsgüter sollen rund 100.000 Menschen zugutekommen, darunter Kinder und Familien in Gemeinden, die bereits unter den Folgen von Vertreibung, Konflikten und eingeschränktem Zugang zur lebensrettenden Grundversorgung leiden.

Koordinierte Zusammenarbeit

 „Risikoaufklärung und die Zusammenarbeit mit den Gemeinden sind entscheidend, um Ebola einzudämmen. Frühere Ausbrüche haben gezeigt, wie wichtig Vertrauen und die aktive Einbindung der Menschen vor Ort für eine wirksame Eindämmung sind. Deshalb arbeiten wir eng mit lokalen Gemeinden, Gemeindevorsteher*innen, religiösen Gruppen, Frauenverbänden, Jugendgruppen und Gesundheitspersonal zusammen, um Aufklärung zu leisten und Infektionen frühzeitig zu erkennen“, ergänzte Gilles Fagninou, UNICEF-Regionaldirektor für West- und Zentralafrika.

„Risikoaufklärung und die Zusammenarbeit mit den Gemeinden sind entscheidend“

UNICEF hat seine höchste Notfallstufe aktiviert und bereits 6,5 Millionen US-Dollar aus eigenen Mitteln mobilisiert, um die Hilfe für Kinder und Familien auszuweiten. Die rasche Ausbreitung des Ausbruchs über mehrere Provinzen und Gesundheitszonen im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo verdeutlicht, wie notwendig ein anhaltendes und koordiniertes Vorgehen ist, um das Virus einzudämmen und Kinder, Familien und Gemeinden zu schützen.

(pm - nm) 

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30. Mai 2026, 12:36