Jordanien: Pizzaballa sieht Taufe Jesu als Zeichen der Einheit
Kardinal Pizzaballa betonte in seiner Rede bei dem Treffen den spirituellen und universellen Wert dieses Jubiläums und stellte es als eine Gelegenheit zur Erneuerung und zum gemeinsamen Zeugnis für Christen auf der ganzen Welt dar.
Zeichen der Einheit in Zeit der Herausforderungen
Die Taufe sei „ein starkes Zeichen der Einheit der Christen“ sagte der lateinische Patriarch. Er betonte zudem, dass sie „den Beginn der Mission Christi und unseres neuen Lebens in ihm“ darstelle. „Daher muss der Weg bis 2030 nicht nur als historisches Jubiläum verstanden werden, sondern als Aufruf zur geistlichen Erneuerung, zur Umkehr der Herzen und zur Wiederentdeckung unserer getauften Identität." Das Jahr 2030 könne „zu einem starken Zeichen der Einheit für die ganze Welt werden, zu einem konkreten Zeugnis für alle Christen, dass wir trotz unserer Unterschiede in einer Taufe, einem einzigen Glauben und einem einzigen Gott vereint sind."
Gerade in einer Zeit der Herausforderungen, von Spaltungen und Leiden seien die Christen aufgerufen, ein konkretes Zeugnis der Versöhnung, der Zusammenarbeit und der brüderlichen Liebe zu geben.
Hintergrund
Im Mittelpunkt des Treffens standen laut einem Bericht der katholischen italienischen Presseagentur „Sir" die Initiativen zur Feier des 2.000 Tauf-Jubiläums Jesu am historischen Ort, die vom Rat der Kirchenoberhäupter in Jordanien vorgestellt wurden. Das Treffen diente auch dazu, eine Bestandsaufnahme hinsichtlich der Vorbereitung des Ortes sowie der Entwicklung der Infrastruktur und der Dienstleistungen am Taufort zu machen, um Pilger und Besucher willkommen zu heißen.
(sir-sst)
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