Jerusalem: Knesset-Ausschuss tagt zu antichristlicher Gewalt
Religionsfreiheit aller wahren
An dem Treffen nahm auch der Botschafter des Papstes, Erzbischof Giorgio Lingua, teil. Vertreter der Kirchen forderten bei der Sitzung ein staatliches Durchgreifen gegen antichristliche Gewalt. „Das sind Hassverbrechen, die nicht geschehen dürfen", so der Kanzler des armenischen Patriarchats, Aghan Gogchyan. Sie geschähen aber „unter der Herrschaft des Staates Israel".
Der Vertreter des koptischen Patriarchates, Bishoy Zaki, verwies auf eine Strafverfolgung von Hassverbrechen und antisemitischen Äußerungen etwa in den USA. In Israel gelinge es nicht immer, die Verantwortlichen für Hassverbrechen zur Rechenschaft zu ziehen. Diese schadeten aber der Einheit zwischen den Religionen und erschwerten den Dialog.
Polizei in der Kritik
Unterschiedliche Aussagen
Die im interreligiösen Dialog engagierte israelische Jüdin Harani ist Leiterin des Online-Datenzentrums „report-hotline.com", bei dem Opfer und Zeugen Vorfälle anonym melden können. Für 2025 verzeichnete die Hotline nach eigenen Angaben landesweit 181 Übergriffe auf Christen, 150 davon in Jerusalem.
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