Zerstörte Häuser im Libanon Zerstörte Häuser im Libanon 

Pakistan: Weitere Bemühungen um Frieden im Nahen Osten

Pakistan bemühe sich nachhaltig, alle am Krieg im Nahen Osten beteiligten Akteure zusammenzubringen und an den Verhandlungstisch in Islamabad einzuladen. Frieden stiften sei dabei die wichtigste Aufgabe. Das betonte ein pakistanischer Politiker gegenüber der Nachrichtenagentur Fides.

In der derzeitigen Situation müsse jemand die Initiative ergreifen und Verantwortung übernehmen, so Anthony Naveed, ein katholischer Politiker der Pakistan People’s Party. Wegen des Krieges im Nahen Osten befänden sich nicht nur die Länder der Region in Schwierigkeiten, sondern die ganze Welte leide unter den Folgen. Ein Ergebnis sei allerdings bei einem solchen Konflikt kaum bei einem einzigen Treffen möglich.

Pakistan als Vermittler

Zur Rolle Pakistans als Vermittler erklärte Pater Robert McCulloch, ein australischer Missionar, der seit über 30 Jahren in Pakistan lebt, gegenüber Fides, dass Pakistan Beziehungen zu den USA unterhalte. Gleichzeitig habe das Land eine Grenze zum Iran und etwas 20 Prozent der Bevölkerung seien schiitisch. Zudem bestehe ein Militärbündnis mit Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das mache Pakistan zum idealen Vermittler, so der Pater.

Dialog unerlässlich

Wenn die Vermittlung ins Stocken gerate, liege es dran, dass die Parteien einen Konsens finden müssen, so McCulloch. „Man kann nicht mit der Haltung an den Verhandlungstisch treten, einfach nur den eigenen Vorschlag zu präsentieren, ohne Kompromisse oder Änderungen zu akzeptieren.“ Dialog sei für das Ende des Krieges unerlässlich.

(fides – cf)

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17. April 2026, 12:00