Gebet des Kreuzwegs in Indonesien Gebet des Kreuzwegs in Indonesien  (AFP PHOTO)

Indonesien: Rund 30.000 Gläubige zu Feiern in Karwoche erwartet

Zu Indonesiens bekanntester Feier der Karwoche in der Küstenstadt Larantuka im Osten der überwiegend christlichen Provinz Nusa Tenggara werden rund 30.000 Katholiken erwartet. Besondere Bedeutung für die Pilger haben dabei drei jahrhundertealte Statuen.

Bereits mehr als 2.200 Pilger hätten sich vorab für die Feierlichkeiten der „Semana Santa“ registriert, die Zahl werde sich aber rum um Karfreitag noch mehr als verdoppeln, so P. Ansel Liwun, der Vorsitzende des Organisationskomitees. Erfahrungsgemäß werden auch viele Einheimische aus den umliegenden Gebieten neben den Pilgern aus dem Ausland erwartet, so dass die Zahl der Teilnehmer laut Aussage von Antonius Doni Dihen, dem Vorsitzendem im Regierungsbezirk Ostflores, bis auf etwa 30.000 wachsen werde.

Drei Statuen

Die Hauptattraktion der Feierlichkeiten ist die einmal im Jahr gebotene Gelegenheit, drei jahrhundertealte Statuen zu verehren, die Jesus, das Jesuskind und die Mater dolorosa zeigen, die in drei Kapellen aufbewahrt und nur während der Karwoche öffentlich ausgestellt werden. Ab Gründonnerstag können die Pilger die Kapellen besuchen.

Die Feier der Semana Santa zieht jedes Jahr zahlreiche Pilger aus ganz Indonesien und dem Ausland an und gilt als eines der wichtigsten immateriellen Kulturgüter des Landes.

(uca news – cf)

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02. April 2026, 11:14