US-Bischöfe rufen zu Deeskalation im Nahen Osten auf
Die gesamte Bischofskonferenz schließe sich dem Appell des Papstes vom Sonntag an, heißt es in einer Erklärung des Vorsitzenden, Erzbischof Paul S. Coakley, vom 1. März: „Wir fordern ein Ende der Gewaltspirale und eine Rückkehr zu multilateralen diplomatischen Bemühungen, die das Wohlergehen der Völker sichern sollen, die sich nach einem friedlichen, auf Gerechtigkeit gegründeten Leben sehnen.“
Weitere Eskalation verhindern
Coakley appellierte an alle Nationen, internationalen Organisationen und „Partner, die sich dem Frieden verpflichtet haben, alle Anstrengungen zu unternehmen, um eine weitere Eskalation zu verhindern“. Der Konflikt drohe sich zu einem größeren regionalen Krieg auszuweiten, warnte der Erzbischof, „wir stehen vor der Möglichkeit einer Tragödie immensen Ausmaßes“.
Gebet für Frieden
Der Kirchenvertreter rief dazu auf, in diesem „kritischen Moment“ inständig für Frieden im Nahen Osten sowie „für die Sicherheit unserer Truppen und der Unschuldigen“ zu beten, „damit die führenden Politiker den Dialog der Zerstörung und das Gemeinwohl der Tragödie des Krieges vorziehen“.
In seiner Erklärung verlinkte der Bischofskonferenz-Vorsitzende auf einen Appell des Vorsitzenden des Komitees für Internationale Gerechtigkeit und Frieden der US-amerikanischen Bischofskonferenz, Bischof A. Elias Zaidan, vom Juni 2025, nachdem die USA Präzisionsschläge auf mehrere iranische Atom-Anlagen durchgeführt hatten. In dem Appell hatte Zaidan, der das Oberhaupt der maronitischen Eparchie Unserer Lieben Frau vom Libanon in Los Angeles ist, zu „multilateralen diplomatischen Bemühungen um einen dauerhaften Frieden zwischen Israel und dem Iran“ aufgerufen.
Konflikt weitet sich auf Libanon auf
Seit Sonntag hat sich der Konflikt im Nahen Osten ausgeweitet. So beschoss die libanesische Hisbollah-Miliz Israel in der Nacht Israel mit Raketen, Israel reagierte darauf mit Gegenbeschuss. Die Hisbollah begründete den Angriff mit der Tötung des geistlichen Führers des Iran, Ajatollah Alo Chamenei, der im Zug des US-israelischen Angriffs auf den Iran am Samstag in Teheran ums Leben kam.
(usccb – pr)
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