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Verheerende Schäden nach Zyklon „Ditwah“ in Sri Lanka Verheerende Schäden nach Zyklon „Ditwah“ in Sri Lanka 

Sri Lanka: Päpstliche Missionswerke melden Wiederaufbau

Sri Lanka hat vergangenen Dezember ein verheerender Zyklon getroffen. Pater Basil Rohan Fernando, Direktor der Päpstlichen Missionswerke in Sri Lanka, berichtete nun vom beginnenden Wiederaufbau und der Bedeutung der Fastenzeit in dieser Situation.

Nach dem verheerenden Zyklon „Ditwah“, der Sri Lanka im Dezember 2025 traf, erhole sich das Land langsam von den Folgen, so Pater Basil Rohan Fernando, Priester aus Colombo und Direktor der Päpstlichen Missionswerke (POM) in Sri Lanka, zur Agentur Fides. Viele Menschen befänden sich weiterhin in Flüchtlingslagern, allerdings unterstütze die Regierung die Menschen, um die schwierige Lage zu überwinden. Gemeinsam arbeite man am sozialen und wirtschaftlichen Wiederaufbau, so der nationale Direktor der POM.

Bedeutung der Fastenzeit

Mit Blick auf die Katholiken vor Ort betonte Pater Fernando die Bedeutung der Fastenzeit. Der Geist der Umkehr und der Buße helfe beim Bewältigen der Herausforderungen der Gegenwart. Laut Aussage des Paters ermögliche ein kleiner Verzicht im Alltag, diejenigen zu unterstützen, die wirklich in Not sind. Angesichts der wirtschafltichen und sozialen Nöte im Land vertraute der Erzbischof von Colombo, Kardinal Malcolm Ranjith, die Bürger der Gottesmutter an, so der Priester. 

Naturkatastrophe im vergangenen Jahr

Sri Lanka befindet sich seit einer Wirtschaftskrise im Jahr 2022 auf dem Weg des wirtschaftlichen Wiederaufbaus. Der Zyklon im Dezember 2025 verlangsamte diesen Prozess der Erholung. Die Naturkatastrophe betraf fast zehn Prozent der Bevölkerung und brachte über 600 Tote und mehr als 91.000 zerstörte oder beschädigte Häuser mit sich.

(fides – cf)

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04. März 2026, 11:45