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Ein von Fulani-Milizen zerstörtes Haus Ein von Fulani-Milizen zerstörtes Haus  (AFP or licensors)

Nigeria: Diözese warnt vor weiteren gewaltsamen Übergriffen

Die Diözese Wakuri im Nordosten Nigerias warnt vor möglichen weiteren gewaltsamen Übergriffen von Hirten aus dem Volk der Fulani. Dies ging aus einer vom Priester Anthony Bature, dem Verwaltungsvikar und Leiter des diözesanen Friedenskomitees, unterzeichneten Erklärung hervor, die die Diözese am Mittwoch veröffentlichte.

In einigen Bezirken bestehe weiter die Gefahr des Angriffs der Milizen, auch wenn erste Angriffe rund um den vergangenen Samstag von der Armee zurückgeschlagen worden seien. Die Hirten, die die Angriffe verübten, nutzten die geraubten Ernten, um ihre Herden zu ernähren, so die Diözese. Häufig begännen diese Angriffe in den frühen Morgenstunden, während viele Menschen noch schliefen.

Maßnahmen für die eigene Sicherheit

Angesichts dessen fordere der Bischof von Wakuri, Mark Maigida Nzukwein, die Dekane, Priester und Ordensleute der betroffenen Gebiete auf, ihre Gläubigen zu sensibilisieren und alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen für ihre eigene Sicherheit zu ergreifen, so das Dokument.

Bei bereits verübten Übergriffen gab es laut Aussage des Bischofs bei einer Pressekonferenz im Februar 80 Tote, zahlreiche Verletzte, mehr als 200 zerstörte Gemeinden und Kirchen sowie über 90.000 vertriebene katholische Einwohner zu verzeichnen. Die Unsicherheit, die von den drohenden Angriffen der Hirten verursacht werde, schüre Ängste der Bevölkerung und treibe sie zu einer Massenflucht in unbekannte Gebiete, ohne jegliche Hoffnung auf Rettung.

(fides – cf)

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27. März 2026, 10:33