An einem heißen Tag, in der Sahara - Aufnahme von 2019 An einem heißen Tag, in der Sahara - Aufnahme von 2019  (AFP or licensors)

Rekordwerte bei Erderwärmung

Die von der Erde gespeicherte Wärme hat 2025 Rekordwerte erreicht. Die Folgen dieser Erwärmung werden voraussichtlich Tausende von Jahren anhalten, warnt die UNO an diesem Montag.

Die elf wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen lagen alle zwischen 2015 und 2025, bestätigte die Wetter- und Klimabehörde der Vereinten Nationen (WMO) in ihrem alljährlichen Klimabericht. Das vergangene Jahr war demnach das zweit- oder drittwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen; mit etwa 1,43 Grad Celsius lag es über dem Durchschnitt der Jahre 1850–1900.

„Die Menschheit hat gerade die elf heißesten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen hinter sich gebracht“, so der Bericht. Wenn sich die Geschichte elf Mal wiederhole, dann sei das „kein Zufall mehr“, sondern „ein Aufruf zum Handeln“. Die Konzentration von wärmespeichernden Treibhausgasen sei „auf den höchsten Stand seit mindestens 800.000 Jahren“ geklettert.

„Kein Zufall mehr“

 

Auch der Wärmegehalt der Ozeane erreichte 2025 einen neuen Rekordwert. Das habe weitreichende Folgen, etwa die Verschlechterung mariner Ökosysteme oder der Verlust der Artenvielfalt. Künftig sei häufiger mit tropischen und subtropischen Stürmen sowie mit einem stärkeren Verlust an Meereis in den Polarregionen zu rechnen. Der globale mittlere Meeresspiegel lag 2025 etwa elf Zentimeter höher als zu Beginn der entprechenden Aufzeichnungen im Jahr 1993.

Papst Franziskus (2013-25) hat 2015 als erster Bischof von Rom eine eigene Enzyklika zum Thema Umwelt und Schöpfung verfasst (Laudato si‘). Darin ruft er zum Einsatz gegen den Klimawandel und seine Folgen auf. Papst Leo XIV. (seit 2025) hat sich schon mehrfach deutlich hinter dieses Anliegen gestellt.

(ucanews/vatican news – sk)

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23. März 2026, 11:07