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Rauch über Teheran Rauch über Teheran  (AFP or licensors)

COMECE: Tiefe Sorge über Eskalation im Nahen Osten

Tiefe Besorgnis über die jüngste Eskalation der Gewalt im Iran und im gesamten Nahen Osten hat der Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (COMECE), Mariano Crociata, geäußert. In einer Erklärung vom Mittwoch rief er zugleich die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten dazu auf, auf Deeskalation hinzuwirken und diplomatische Bemühungen neu zu beleben.

Vor dem Hintergrund der neuen Gewaltwelle in der Region warnte der Präsident der EU-Bischöfe, die anhaltende Krise spiegelte „eine Schwächung der regelbasierten internationalen Ordnung und eine anhaltende Missachtung des Völkerrechts“ wieder, wobei Gewalt erneut diplomatische Lösungen verdränge. Er mahnte, eine Logik der Vergeltung berge die Gefahr einer gefährlichen Spirale, die sowohl die regionale als auch die globale Stabilität bedrohe.

EU muss Berufung als Friedensprojekt erneuern

Bischof Crociata forderte in seiner kurzen Erklärung die Europäische Union auf, geeint zu bleiben und ihre Berufung als Friedensprojekt zu erneuern. Dazu gehöre, aktiv Deeskalation zu fördern, diplomatische Initiativen wiederaufzunehmen und das Völkerrecht zu wahren, „einschließlich im Bereich der nuklearen Nichtverbreitung“.

Zudem rief der COMECE-Präsident die EU dazu auf, die Sicherheit und das Wohlergehen ihrer Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten – sowohl im Nahen Osten als auch innerhalb der EU-Grenzen – und zugleich mögliche Folgen der Krise, etwa Störungen der Energieversorgung, in den Blick zu nehmen.

(vatican news - cs)

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04. März 2026, 13:28