Friedens-Denkmal in Luanda Friedens-Denkmal in Luanda  (Anastácio Sasembele, Radio Ecclesia (Angola))

Angola: Medien sollen sich auf Papstreise vorbereiten

Ein Bischof, der für die Organisation der Papstreise nach Angola verantwortlich ist, hat die dortigen Medien aufgerufen, sich eingehender mit der katholischen Kirche und ihren Besonderheiten zu beschäftigen.

Sonst seien sie nicht zu einer glaubwürdigen Berichterstattung über die Visite von Leo XIV. imstande, urteilte Bischof António Francisco Jaca am Samstag in Luanda bei einem Treffen mit Medien und Kommunikations-Verantwortlichen. Der Papst wird vom 18. bis 21. April Angola besuchen.

Zur Vorbereitung empfahl Jaca, sich in Grundzügen mit dem Kirchenrecht, der kirchlichen Soziallehre und dem Katechismus der Katholischen Kirche vertraut zu machen. „Die Kirche zu verstehen bedeutet auch, eine wichtige Dimension im Leben vieler angolanischer Bürger zu verstehen“, so der Bischof von Benguela.

„Worte haben Macht“

In dieselbe Kerbe schlug auch der päpstliche Nuntius in einem Redebeitrag. Erzbischof Kryspin Witold Dubiel rief zu konstruktiver Berichterstattung auf und bat die Journalisten um eine positive und werteorientierte Sprache: „Worte haben Macht und können entweder aufbauen oder zerstören“.

Die Art und Weise, wie über den Papstbesuch berichtet wird, sei dazu angetan, das kollektive Gedächtnis zu prägen. Darum seien ein Gleichgewicht zwischen kritischem Denken und Glauben sowie eine anhaltende Reflexion über das Ereignis hinaus vonnöten.

(aciafrica – sk)
 

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23. März 2026, 12:11