Justitia et Pax Europa berät Kampf gegen organisierte Kriminalit
Gastgeber war das Friedenszentrum Sermig – Arsenal des Friedens, das in einer historischen Waffenfabrik des 19. Jahrhunderts in Turin sitzt. Fachleute vertieften mit den Generalsekretären der Friedenskommissionen verschiedene Strategien gegen die grenzüberschreitende Kriminalität, teilte Justitia et Pax zum Abschluss mit.
Zum Auftakt beschrieb der Präsident der Anti-Mafia-Initiative Libera, Luigi Ciotti, die sozialen und moralischen Folgen organisierter Kriminalität. Er rief zu einer erneuerten Verantwortung der Gesellschaft, zu Solidarität mit den Opfern und zur Förderung einer „Kultur der Integrität“ auf.
Am Samstag stellte Erzbischof Luigi Renna das Dokument „Erziehen für einen entwaffneten und entwaffnenden Frieden“ vor. Die Teilnehmenden diskutierten über Bildung als Schlüssel für Frieden, Gerechtigkeit und aktive Bürgerschaft, besonders unter jungen Menschen. Rosanna Tabasso, Präsidentin von Sermig, berichtete über Projekte, die „Arsenale des Krieges in Arsenale des Friedens verwandeln“ und Orte des Konflikts zu Räumen des Dienstes und der Hoffnung machen.
Das Programm umfasste auch einen Besuch im Haus des heiligen Johannes Bosco sowie eine Messe im Turiner Dom mit Kardinal Roberto Repole. Anschließend beteten die Teilnehmenden am Grab des seligen Pier Giorgio Frassati, den Papst Leo XIV. vor kurzem heiliggesprochen hat.
Zum Abschluss dankten die Ko-Präsidenten Antoine Hérouard und Maria Hammershoy der italienischen Kommission und luden zur Generalversammlung vom 18. bis 21. September 2026 in Glasgow ein. Am Aschermittwoch startet zudem eine gemeinsame Aktion unter dem Titel „Europa und organisierte Kriminalität – die Herausforderung gemeinsam angehen“.
(pm - gs)
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