Venezuela: Bischöfe beten für Opfer und rufen zu Einheit auf
Angesichts der aktuellen schwierigen Ereignisse im Land wenden sich die Bischöfe in einer kurzen Botschaft an die Bürger, in der sie um Ruhe, Weisheit und innere Stärke für das Volk bitten. Darüber hinaus zeigen sie ihre Solidarität mit Opfern und Hinterbliebenen und betonen die Bedeutung des Gebets für die Einheit der Nation.
„Wir richten einen Aufruf an das Volk Gottes, die Hoffnung intensiver zu leben und inständig für den Frieden in unseren Herzen und in der Gesellschaft zu beten“, so die Bischöfe, die klarmachen, dass sie „jede Form von Gewalt“ ablehnen: „Mögen sich unsere Hände für Begegnung und gegenseitige Hilfe öffnen, und mögen alle Entscheidungen stets zum Wohl unseres Volkes getroffen werden“, so der Appell der katholischen Würdenträger. Die Botschaft schließt mit einer Bitte um die Fürsprache der Landespatronin Maria von Coromoto.
Medienberichten zufolge wurden bei den nächtlichen Angriffen der USA auf Venezuelas Hauptstadt Caracas und andere relevante Ziele mindestens 40 Menschen getötet, darunter Militärpersonal ebenso wie Zivilisten. Maduro und seine Frau wurden in ihrer Residenz in einem Militärkomplex verhaftet und sollen nun in New York wegen verschiedener Anklagepunkte, darunter die Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung für Drogen-Terrorismus, vor Gericht gebracht werden.
Die internationale Gemeinschaft, ebenso wie die Bürger des Landes, zeigen sich gespalten über den Einsatz der USA, den viele als Verletzung des Völkerrechtes kritisieren. Freude herrscht hingegen bei den zahlreichen Exil-Venezolanern, die unter dem Maduro-Regime massenhaft das Land verlassen mussten.
(vatican news - cs)
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