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USA: Trump kommt katholischen Bistümern entgegen

Die Regierung von Präsident Donald Trump will ausländischen Priestern, Ordensleuten und im kirchlichen Dienst Beschäftigten in den USA Visa-Erleichterungen gewähren.

Das wurde wenige Tage nach einem Gespräch von Erzbischof Paul S. Coakley, dem neuen Vorsitzenden der US-Bischofskonferenz, mit Trump bekannt. Die US-Bischöfe dankten der Regierung mit einer Erklärung auf ihrer Internetseite. Die versprochenen Erleichterungen seien „ein wirklich bedeutender Schritt, um dafür zu sorgen, dass Katholiken und andere Glaubende überall in den Vereinigten Staaten grundlegende religiöse Dienstleistungen erhalten“.

Konflikt entschärft

Die angekündigte Neuregelung nimmt eine Verschärfung der Visaregeln für Personen, die im religiösen Bereich in den USA tätig werden wollen, wieder zurück. Diese Verschärfung durch den damaligen Präsidenten Joe Biden hatte vor zwei Jahren zu erheblicher Verärgerung in kirchlichen Kreisen geführt. Durch Trumps Ankündigung ist dieser Konflikt nun entschärft. Dafür zeigen sich die Bischöfe „außerordentlich dankbar“.

(us-bischofskonferenz – sk)
 

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15. Januar 2026, 13:12