UN-Generalsekretär kritisiert Israel für Hilfswerke-Bann
Israel verlangt von internationalen Nichtregierungsorganisationen die Preisgabe sensibler Personendaten als Voraussetzung dafür, dass sie in den besetzten Gebieten tätig sein dürfen. Kurz vor Jahreswechsel erhielten 37 Organisationen die behördliche Mitteilung, dass ihre Registrierungen ausliefen und sie binnen 60 Tagen ihre Arbeit im Gazastreifen und im Westjordanland einschließlich Ostjerusalem einzustellen hätten.
Humanitäre Prinzipien achten
UN-Generalsekretär Guterres betonte, alle humanitären Partner müssten in der Lage sein, sicher und im Einklang mit den humanitären Grundsätzen zu arbeiten. Zu diesen Prinzipien zählen neben Humanität Neutralität, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit. Guterres sagte, schon zuvor hätten israelische Beschränkungen die Lieferung lebensnotwendiger Nahrungsmittel, Medikamente und anderer Hilfsgüter in den Gazastreifen verzögert. Die jüngste Maßnahme werde die humanitäre Krise für die palästinensische Bevölkerung weiter verschärfen.
(kna - cs)
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