Tschechien: Bischof erinnert an Vertreibung der Deutschen
Dazu habe er 2026 zum „Jahr der Versöhnung“ erklärt, wie Radio Prag berichtete. Historiker begrüßten die Initiative.Den Angaben zufolge sollen an zwölf Orten in dem nordtschechischen Bistum „Versöhnungsgottesdienste“ gefeiert werden. Die ökumenischen Veranstaltungen sollen nächsten Dienstag beginnen. Ziel sei es, Begegnungen zwischen Zeitzeugen und deren Nachkommen zu ermöglichen.
Drei Millionen Vertriebene
Schätzungen zufolge wurden nach dem Zweiten Weltkrieg etwa drei Millionen deutschstämmige Bewohner - Sudetendeutsche und Karpatendeutsche - von den neuen Machthabern aus der damaligen Tschechoslowakei vertrieben. Im Zuge der kollektiven Vertreibungen in den Jahren 1945 und 1946 kamen Tausende Menschen ums Leben.
(kna – sk)
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