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Die gotische Kathedrale von Chartres bei Paris an Heiligabend Die gotische Kathedrale von Chartres bei Paris an Heiligabend  (AFP or licensors)

Frankreich: Beratungen über Erwachsenentaufen

Die Bischöfe von Paris, acht umliegenden Diözesen und der französischen Militärdiözese bereiten eine regionale Kirchenkonferenz vor, um über die steigende Zahl von Erwachsenentaufen zu beraten.

Dabei soll vor allem untersucht werden, inwieweit sich „neue Perspektiven für das Leben der Kirche“ auftun. Konsultationen, die am kommenden Sonntag beginnen, sollen die Grundlage für die offizielle Versammlung im Oktober bilden. Sie finden auf verschiedenen Ebenen statt, in Pfarren und bei diözesanen Treffen.

In der Osternacht 2025 wurden in Frankreich über 10.000 Erwachsene getauft, fast doppelt so viele wie noch vor zwei Jahren. Die Mehrheit ist jünger als 25 Jahre, viele stammen aus nichtgläubigen Familien oder entdeckten den Glauben eigenständig. Viele von ihnen besuchen bereits regelmäßig die Messe, oft eigenständig, und lassen sich durch soziale Medien und katholische Inhalte inspirieren.

„Neue Perspektiven für das Leben der Kirche“

Die regionalen Versammlungen soll klären, wie die Kirche auf diese Entwicklung reagieren kann. Es geht dabei um Fragen wie etwa nach der nötigen Unterstützung der Täuflinge, des Eingehens auf ihre Bedürfnisse in den Pfarren oder der neuen Formen der Initiation und Begleitung von Erwachsenen.

Zu Wort kommen bei den Konsultationen sowohl Menschen in der Vorbereitung auf die Taufe (Katechumenen) als auch Neugetaufte, sowie Priester, Katechumenatsleiter und weitere kirchliche Gruppen. Das Provinzkonzil soll Grundlagen für neue Leitlinien für die beteiligten Diözesen schaffen, um die Entwicklung dauerhaft fruchtbar zu machen, hieß es.

(kap – sk)

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21. Januar 2026, 11:20