Dänemark: Bischof sendet Solidaritätsbotschaft nach Grönland
„In den letzten Wochen und vor allem in den letzten Tagen war Grönland in aller Munde. Große Sorge und Angst haben viele Menschen auf der Welt, aber vor allem in Grönland und Dänemark erfüllt – normale Menschen wie Politiker", schreibt der Bischof in seinem am 16. Januar verfassten Brief an den Pfarrer von Nuuk, den Franziskaner Tomaž Majcene, und die Gemeindemitglieder der Christkönig-Gemeinde.
Die kleine katholische Pfarrei auf der arktischen Insel ist der dänischen Diözese angegliedert und stellt die einzige katholische Präsenz in Grönland dar.
Frieden und Stabilität stagnieren
„Vieles wurde in der Welt erschüttert", fährt der Bischof in seinem Schreiben fort, „Frieden und Stabilität stagnieren. Mehr denn je müssen wir durch die Hoffnung gestärkt werden, die uns das Heilige Jahr, das wir gerade abgeschlossen haben, geschenkt hat."
Monsignore Kozon ermutigt die Inselgemeinde, „Vertrauen in Gottes Barmherzigkeit und Vorsehung zu haben, damit Er die Regierenden der Welt leite und bewirke, dass sie sich Seiner Weisheit öffnen". Der Bischof versichert seine Nähe und dankt „für Eure Präsenz und Euer Zeugnis in Grönland".
Auf Facebook veröffentlicht
Der Brief wurde auf der Facebook-Seite der kleinen Gemeinde veröffentlicht. Pfarrer Tomaž antwortete umgehend und dankte dem Bischof „für die Aufmerksamkeit, die Sie uns in diesem so intensiven Moment geschenkt haben".
„Für uns ist es sehr wichtig, diese Nähe und Solidarität zu spüren", betont Pater Tomaž weiter. Er versichert dem Bischof seine Gebete für dessen Dienst und bekundet seine Dankbarkeit „für die Gemeinschaft der Kirche, die uns auch in schwierigen Zeiten trägt".
Der Brief reflektiert die angespannte Atmosphäre, die in den vergangenen Wochen sowohl in Grönland als auch in Dänemark herrschte, als internationale politische Entwicklungen die strategisch wichtige arktische Insel in den Fokus der Weltöffentlichkeit rückten.
(sir - mg)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.