Argentinien: Bischöfe äußern Mitgefühl für Migranten aus Venezuela
„Wir wissen, dass eure Herzen, obwohl ihr euch auf argentinischem Boden befindet, in Venezuela sind“, heißt es in einer Botschaft der Migrantenkommission an die Flüchtlinge. Nach der überraschenden US-Militärintervention in Caracas und der Überstellung des Präsidenten Nicolas Maduro nach New York ist in Venezuela eine politisch heikle Lage des Übergangs entstanden.
„Gerade in diesen Zeiten vermischen sich die Hoffnung und die Sehnsucht nach einem Neuanfang mit der Ungewissheit und dem Schmerz über die Situation eurer Familien und Angehörigen“, schreiben die argentinischen Bischöfe an die venezolanischen Flüchtlinge im Land. zugleich riefen sie die Menschen dazu auf, die Hoffnung zu bewahren: „Die Dunkelheit hat niemals das letzte Wort! Lasst uns unsere Bindungen stärken: Möge die Kommunikation mit euren Familien stets von Mut erfüllt sein!“
Für jene, die in Argentinien bleiben wollen, bekräftigte die Migrationskommission der Bischofskonferenz „unser Engagement, euch willkommen zu heißen, zu schützen, zu fördern und zu integrieren“. Diese vier Punkte hatte der argentinische Papst Franziskus (2013-2025) in der Migrationsfrage als Kernpunkte des kirchlichen Einsatzes definiert.
Rund 7,9 Millionen Menschen sind laut UN-Angaben seit Beginn der Krise vor mehreren Jahren aus Venezuela geflohen. Das entspricht gut einem Viertel der Bevölkerung. Die meisten emigrierten in Nachbarländer Lateinamerikas wie Kolumbien und Peru, andere auch ins weiter entfernte Argentinien.
(vatican news – gs)
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