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Ein Vertreter der M23-Rebellen (Mitte) übergibt am 7. Januar das Lager Rumangabo an kenianische Friedenssoldaten Ein Vertreter der M23-Rebellen (Mitte) übergibt am 7. Januar das Lager Rumangabo an kenianische Friedenssoldaten  (AFP or licensors)

Kongo: Rebellen-Rückzug in Zeitlupe

Drei Wochen vor dem Papstbesuch in Kongos Hauptstadt Kinshasa versetzen die Rebellen der Gruppe „M23“ die Provinz Nord-Kivu weiterhin in Angst und Schrecken.

Gemäß einer internationalen Vereinbarung von Ende November haben die Rebellen sich zwar mittlerweile aus dem Militärlager Rumangabo zurückgezogen; das Lager wurde von Friedenssoldaten aus Kenia übernommen. Doch aus anderen Teilen der Provinz im Osten des Kongo werden neue Kämpfe gemeldet.

Der Missionar Loris Cattani gab gegenüber der vatikanischen Missions-Nachrichtenagentur fides an, „M23“-Rebellen hielten sich noch in den Ortschaften Kibumba und Buhamba auf. Beide Orte liegen noch näher an der Provinzhauptstadt Goma als das geräumte Rumangabo. Es sei „nicht ganz klar“, ob die Vereinbarung vom November wirklich erfüllt werde, so Cattani.

Neue Zusammenstöße

Auch die UNO bestätigt derzeit keinen Rückzug der „M23“. Stattdessen weist sie darauf hin, dass die Rebellengruppe auch nach der Räumung von Rumangabo noch neue Gebiete erobert habe. Im Lauf der Woche wurden der UNO zufolge „zahlreiche Zusammenstöße mit der M23 gemeldet“.

Ausgebranntes Militärfahrzeug nach Kämpfen zwischen der kongolesischen Armee und M23-Rebellen am 6. Januar in Rugari
Ausgebranntes Militärfahrzeug nach Kämpfen zwischen der kongolesischen Armee und M23-Rebellen am 6. Januar in Rugari   (AFP or licensors)

Die Regierung in Kinshasa behauptet, dass die „M23“ vom benachbarten Ruanda unterstützt wird. Ruandas Präsident Paul Kagame kündigte am Montag an, dass sein Land keine Flüchtlinge aus dem Kongo mehr aufnehmen werde. Kagame wörtlich: „Das ist nicht Ruandas Problem“.

Papst Franziskus wird sich vom 31. Januar bis 2. Februar im Kongo aufhalten. Eine ursprünglich geplante Visite in Goma taucht im endgültigen Papst-Programm nicht mehr auf. Am 1. Februar wird Franziskus in Kinshasa Betroffene der Gewalt aus dem Osten des Landes treffen.

(fides/vatican news – sk)
 

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11. Januar 2023, 12:50
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