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Pilgerer vor der Basilika Unserer Lieben Frau von Guadalupe Pilgerer vor der Basilika Unserer Lieben Frau von Guadalupe  

Mexiko: „Ja zur Abrüstung, Ja zum Frieden“

Unter dem Namen „Ja zur Abrüstung, Ja zum Frieden“ hat an diesem Montag der Waffentausch gegen Geld im Atrium der Basilika Unserer Lieben Frau von Guadalupe begonnen. Es ist eine Initiative der Regierung von Mexiko-Stadt, die darauf abzielt, die Gewalt in der Hauptstadt zu reduzieren. Bei der Initiative arbeiten verschiedene Regierungsstellen und die Zivilgesellschaft zusammen.

Laut Regierungsbehörden sei die Abwesenheit von Waffen der Schlüssel zur Reduzierung der Mordrate. Jeder Bürger, der seine Waffe abgibt, erhält zwischen 4.000 und 18.000 Pesos in bar. Das sind umgerechnet 180 bis 800 Euro. Dabei ist die Aktion anonym und freiwillig – niemand werde untersucht, versicherten die Beamten. Ziel sei es, im gesamten Jahr 2019 mindestens 5000 Schusswaffen zurückzutauschen. Seit Januar wurden bereits über 3.700 Waffen zurückgegeben. Diese Zahl lassen die Beamten hoffen, dass diese Zahl übertroffen wird.

In einer Rede versicherte Bischof Gustavo Watson, dass es eine Ehre sei, dass das Atrium of the Americas der Veranstaltungsort ist. „Initiativen, die die Achtung vor dem Leben aller Bürger, die Abschreckung vom Besitz und Einsatz von Waffen, die Versöhnung unter den Konfliktopfern und die Förderung des Friedens fördern, stehen im Einklang mit den Lehren der katholischen Kirche“, so der Bischof.

Aufbau des Friedens

Er erinnerte sich an den Satz, den Papst Paul VI. 1977 ausgesprochen hatte: „Wenn du Frieden willst, verteidige das Leben.“ In diesem Sinne sagt er, die Kirche glaube, dass alle Bemühungen zur Verhinderung von gewaltsamen Todesfällen unter Bürgern Auswirkungen auf den Aufbau des Friedens und einer menschlicheren und brüderlicheren Welt haben.

(vatican news – vm)

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13. August 2019, 12:29
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