Papst Leo reformiert beim Organisieren des Weltkindertags
Mario Galgano - Vatikanstadt
In dem am 12. Februar unterzeichneten Dokument betont der Papst, dass er die Sorge seines Vorgängers, Papst Franziskus, teilt, den Kindern in der Kirche besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Um jedoch „Synergien zu fördern“ und eine „effektivere Arbeit“ zu gewährleisten, ordnete Leo XIV. eine institutionelle Straffung an.
Auflösung des bisherigen Komitees
Der Chirograph setzt die erst im November 2024 geschaffenen Strukturen außer Kraft. Konkret bedeutet das: Das „Päpstliche Komitee für den Weltkindertag“ wird aufgelöst, die Ämter des Präsidenten, des Vizepräsidenten und aller Mitglieder erlöschen mit sofortiger Wirkung. Alle bisherigen Statuten und Verordnungen des Komitees verlieren damit ihre kirchenrechtliche und zivilrechtliche Wirkung.
Integration in das Laien-Dikasterium
Die Verantwortung für alle Belange des Weltkindertages liegt nun beim Dikasterium für Laien, Familie und Leben. Dessen Präfekt wurde beauftragt, die laufenden Geschäfte des aufgelösten Komitees abzuwickeln und dem Wirtschaftssekretariat eine Abschlussbilanz zur Genehmigung vorzulegen.
Kontinuität trotz Strukturwandel
Trotz der organisatorischen Auflösung des Komitees bleibt das Anliegen des Weltkindertages bestehen. Leo XIV. knüpft an die Entscheidung an, diese „noble Initiative“ dauerhaft in der ordentlichen Struktur der römischen Kurie zu verankern, anstatt sie durch ein unabhängiges Gremium verwalten zu lassen.
Die Neuregelung tritt mit der Veröffentlichung im L’Osservatore Romano sofort in Kraft. Der erste katholische Weltkindertag wurde 2024 begangen, Papst Leo feierte den Gedenktag im Heiligen Jahr und hat für September 2026 bereits den nächsten Weltkindertag angekündigt.
(vatican news)
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