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Bild aus dem Dokumentarfilm über die Heilige Rosa von Lima  Bild aus dem Dokumentarfilm über die Heilige Rosa von Lima  

Vatikan: Dokumentarfilm über peruanische Heilige

Ein neuer Dokumentarfilm zeigt die Verehrung der peruanischen Heiligen Rosa von Lima in mehr als zehn Städten auf vier Kontinenten. Papst Leo wirkte lange Zeit in dem lateinamerikanischen Land als Missionar und Bischof.

Vatican News

Anlässlich der bevorstehenden Inthronisierung einer Statue der Heiligen Rosa von Lima und eines Mosaiks der Jungfrau Maria in den Vatikanischen Gärten hat die Botschaft Perus beim Heiligen Stuhl zur Präsentation des Dokumentarfilms „Una Rosa para el mundo“ von Luis Enrique Cam eingeladen. Die Vorführung findet am 20. Januar 2026 um 17:00 Uhr in der Vatikanischen Filmothek statt.

Der Dokumentarfilm, der am 1. November 2017 in Peru im Rahmen des 400. Todestages der Heiligen Rosa von Lima uraufgeführt wurde, wird dank der Unterstützung des Dikasteriums für Kommunikation des Heiligen Stuhls erstmals in Rom gezeigt. Der 70-minütige Dokumentarfilm zeigt die Verehrung der Heiligen Rosa von Lima in mehr als zehn Städten auf vier Kontinenten.

Eine Rose für die Welt

Mit Interviews mit Historikern, Ordensschwestern und Fachleuten in Lima und Rom erzählt der Dokumentarfilm „Una Rosa para el mundo” (Eine Rose für die Welt) das Leben von Rosa de Santa María und untersucht ihr Wirken anhand von Zeugnissen von Menschen, die in ihr ein Vorbild für das Leben im 21. Jahrhundert sehen.

Der Film zeigt bisher unveröffentlichte Aufnahmen von Reliquien erster Ordnung der Heiligen, die seit 400 Jahren in zwei Klöstern in Lima aufbewahrt werden. Weitere Stationen des Films sind zum Beispiel Madrid, Montreal, Manila, New York, Hongkong, Rom, Sittard (Niederlande), Buenos Aires und Toronto.

Lebensgeschichte

Isabel Flores de Oliva, geboren 1586 in Lima, wuchs als eines von zehn Kindern armer spanischer Einwanderer auf. Bereits als Kind fiel sie durch Selbstbeherrschung, Intelligenz und Zielstrebigkeit auf und verehrte die heilige Katharina von Siena als Vorbild. Statt zu heiraten schloss sie sich 1606 mit dem Namen Rosa a Santa Maria als Terziarin dem Dominikanerorden an und bezog im elterlichen Garten eine Hütte.

Sie steuerte mit Gärtnerei und Handwerk dem familiären Unterhalt bei, besuchte Arme und Kranke, betete und fastete, schlief kaum auf einem mit spitzen Scherben übersäten Bett und durchlebte schwere körperliche und seelische Schmerzen ohne Klage. „Herr, vermehre meine Leiden, aber auch meine Liebe“ war ihr Leitgebet. Rosa verstand ihr Büßerleben als Sühne für die schädlichen Auswirkungen der spanischen Eroberung an den Ureinwohnern. Immer wieder machte sie mystische Erfahrungen und spendete Ratsuchenden Trost.

Rosa von Lima starb mit 31 Jahren im August 1617 in Lima. 1668 sprach Papst Clemens IX. sie selig, drei Jahre später schon wurde sie durch Papst Clemens X. im Jahr 1671 in das Verzeichnis der Heiligen eingetragen – als erste Amerikanerin. Der Gedenktag der heiligen Rosa von Lima, der Schutzheiligen Amerikas und Perus, wird am 23. August gefeiert.


(vatican news - pr)

 

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20. Januar 2026, 09:57