Heilige Pforten in Rom werden zugemauert

In Rom werden in diesen Tagen die Heiligen Pforten der vier päpstlichen Basiliken zugemauert. Damit ist das Heilige Jahr der Hoffnung, das Papst Franziskus und sein Nachfolger Leo XIV. 2025 durchgeführt haben, endgültig Geschichte.

Als letztes trifft es am Freitagabend die Porta Santa des Petersdoms; sie soll am Freitagabend von innen zugemauert werden. Leo XIV. hatte die doppelflügelige Bronzetür am 6. Januar feierlich geschlossen. Beim Zumauern und Verputzen ist der Papst am Freitag nicht dabei; der Vatikan hat das Geschehen als „private Zeremonie“ eingestuft.

Nächstes Heiliges Jahr schon 2033?

Wie bei Heiligen Jahren üblich, wird eine kleine Kapsel mitvermauert, in der sich eine Urkunde, die Schlüssel der Heiligen Pforte sowie einige vatikanische Münzen befinden. Über 33 Millionen Menschen sind nach Angaben des Vatikans während des Heiligen Jahres 2025 durch eine der Heiligen Pforten Roms gezogen. Die Heiligen Pforten der Basiliken San Giovanni in Laterano und Maria Maggiore wurden schon in den letzten Tagen zugemauert; an diesem Donnerstag ist die Basilika Sankt Paul vor den Mauern dran.

Wann das nächste Heilige Jahr stattfinden wird, ist derzeit noch nicht sicher. Im Vatikan ist schon für 2033 ein außerordentliches Heiliges Jahr der Erlösung angedacht, um den 2.000. Jahrestag von Tod und Auferstehung Jesu zu markieren. Ein solches Heiliges Jahr ist vom Papst aber noch nicht offiziell ausgerufen worden. Regulär findet das nächste „giubileo“ erst wieder 2050 statt.

(vatican news – sk)
 

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15. Januar 2026, 09:43