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Ein Archivbild von dem Prozess, der in einer Aula der Vatikanischen Museen geführt wird Ein Archivbild von dem Prozess, der in einer Aula der Vatikanischen Museen geführt wird 

Kardinalstaatssekretär Parolin wird in Vatikan-Strafprozess aussagen

Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin wird im vatikanischen Strafprozess um fehlgeleitete Finanzen aussagen. Das wurde beim letzten Gerichtstermin bekannt, als der Vorsitzende Richter Giuseppe Pignatone die kommenden Verhandlungstermine ankündigte.

Demnach hatte Parolin nicht von dem ihm zustehenden Recht Gebrauch gemacht, eine schriftliche Aussage zu tätigen oder in seiner Wohnung beziehungsweise in seinen Amtsräumen befragt zu werden. Als mögliche Termine für die Aussage des Chefs des Staatssekretariats wurden der 25. oder 26. Januar genannt.

Am 13. Januar wiederum ist eine Audienz angesetzt, bei der die PR Francesca Immacolata Chaouqui (bekannt aus dem „Vatileaks-2“ genannten Prozess und Genoveffa Ciferri, eine Freundin des Kronzeugen Alberto Perlasca, über ihre Einflussnahme auf die Rekonstruktion des Ex-Verantwortlichen des Verwaltungsbüros im Staatssekretariat befragt werden sollen.

Bei der Audienz am Freitag hatte Pignatone die Parteien auch aufgefordert, bis zum kommenden 10. Januar eine neue Liste von Zeugen und Dokumenten vorzulegen, damit das Tribunal „zeitnah vorgehen und weitermachen“ könne.

Des Weiteren hatte der Vorsitzende Richter die Forderung der Anwälte Kardinal Beccius abgelehnt, das in den vergangenen Sitzungen durch Staatsanwalt Diddi vorgelegte Beweismaterial nicht zuzulassen. Diddi hatte durch die Behörden in Sassari Aufnahmen erhalten, aus denen hervorgeht, dass Becciu mit Hilfe einer Verwandten ein Telefongespräch mit Papst Franziskus mitgeschnitten hatte. Auch die Forderung der Verteidiger, eine Kopie des Inhalts von Perlascas Privat-PC und dessen Handy zuzulassen, um dessen Beziehung zu Chaouqui und Ciferri auf systematische Weise nachzuvollziehen, wurde durch den Richter abgelehnt. Die Anwälte haben angekündigt, die Entscheidung gegebenenfalls anzufechten.

Bei dem Prozess geht es um mögliche Straftaten hochrangiger Vatikanmitarbeiter in Bezug auf den Erwerb einer Luxus-Immobilie in der Londoner Sloane Avenue, die der Vatikan mittlerweile mit hohen Verlusten wieder abgestoßen hat.

Neben Kardinal Becciu, dem ehemaligen Substituten im Staatssekretariat, sind weitere neun ehemalige Angestellte oder Berater des Vatikans in dem Prozess angeklagt. Gegenstand der Untersuchungen sind auch durch Becciu genehmigte Überweisungen in seine Heimatdiözese Sardinien.

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19. Dezember 2022, 09:24
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