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Erzbischof Paul Richard Gallagher, „Außenminister“ des Heiligen Stuhls Erzbischof Paul Richard Gallagher, „Außenminister“ des Heiligen Stuhls 

Vatikandiplomat: Atomenergie ja, Kernwaffen nein

Die Nutzung der Kernenergie muss Frieden und menschlicher Entwicklung dienen. Daran hat der vatikanische „Außenminister“ bei einer Rede vor der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEO erinnert.

Erzbischof Paul Richard Gallagher bekräftigte bei dem Treffen am Montag in Wien die Position des Heiligen Stuhles, der für eine ausschließlich friedliche Nutzung der Kernernergie eintritt.

Alle positiven Konsequenzen der Nukleartechnik müssten der ganzheitlichen Entwicklung jedes Menschen dienen, führte er aus. Der Diplomat sprach sich für die internationale technische Zusammenarbeit in diesem Feld aus und lobte die Arbeit der IAEO in diese Richtung.

Ziel der Organisation ist es, die Sicherheit bei der Gewinnung von Kernenergie zu erhöhen und den Beitrag dieser Energiegewinnung zu Frieden, Gesundheit und Wohlstand in der Welt zu garantieren. Zugleich setzt sie sich gegen die Ausbreitung von Nuklearmaterial und für nukleare Abrüstung ein.

„Energiequelle mit geringem CO2-Fußabdruck“

Kernwaffen seien „Waffen der Massen- und Umweltzerstörungen“, stellte der Erzbischof klar. Die friedliche Nutzung der Atomenergie solle weiterhin Sache der einzelnen Staaten bleiben, empfahl der Diplomat. Der Vatikan sei „überzeugt, dass die Nutzung der Kernenergie als Energiequelle mit geringem CO2-Fußabdruck und als Teil der grundlegenden Energieversorgung von jedem Staat nach seinen Bedürfnissen und Möglichkeiten unter gleichzeitiger Berücksichtigung globaler Überlegungen entschieden werden muss.“

Die Formulierung „mit geringem CO2-Fußabdruck“ ist relativ. Laut Umweltbundesamt verursacht Atomkraft zwar tatsächlich deutlich weniger CO2-Emissionen als Kohlekraftwerke, aber auch mehr als erneuerbare Energien.

(pm/vn – tg)

 

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17. September 2019, 12:38
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