Audio-Nachrichten auf Latein 09.05.2026
Die deutsche Übersetzung siehe unten!
HEBDÓMADA PAPAE”
NOTÍTIAE VATICÁNAE LATÍNE RÉDDITAE
Die nono mensis Máii anno bismillésimo vicésimo sexto
TÍTULI
Ad Audiéntiam Generálem Leo quartus décimus: manifésta fúnditet Ecclésia verba de iis qui vim ac bella patiúntur.
Post ea quae enuntiávit Trump praeses, Póntifex effátur: si quis vult me reprobáre de Evangélio nuntiándo, ex veritáte id fáciat.
Novos auxiliáres epíscopos Románae dioecésis hortátur Póntifex ut Pastóres sint illórum qui in Urbe reiciúntur.
Ex corde salútat Latínum sermónem auscultántes Alexánder De Carolis.
NOTÍTIA 1
In Audiéntia Generáli apud Petriánum Forum, die sexto mensis Máii, sériem catechésis de constitutióne Lumen géntium prodúxit Póntifex isque est hortátus ne negligerétur neve extenuarétur quod Ecclésia experítur inter illud “iam” Dei Regni incoháti et illud “non adhuc” repromissiónis adimpléndae et exspectándae. Rosárius Tronnolone refert.
Suum iter fáciens Ecclésia in caelum, perspícuum habet exsequéndum munus scílicet strénue ómnia aversándi quae vitam cohíbent ac progréssum, debilióribus subvéniens et históriae vices intérpretans sub Evangélii lúmine. Illud item líquido collustrávit Leo quartus décimus, cum Concílii documénta enodáret, nominátim constitutiónem dogmáticam Lumen géntium. Loquens intérea de Ecclésiae institutiónibus, autumávit Póntifex nullam ipsárum “absolútam habéndam”; quin immo, eo quod in história degunt, “ad conversiónem perpétuo vocántur, ad formas renovándas necnon ad structúras reformándas”, ut eárum missióni vere occurrátur.
NOTÍTIA 2
Arce Gandúlfi íterum quaedam dixit Leo quartus décimus de quibúsdam censóriis senténtiis, quas hebdómadae inítio tulit Trump Americánus praeses, confírmans exoptánsque ut “audirétur ob Dei verbi virtútem”. Lóquitur Xavérius Sartre.
Quod iam usu veníerat primis diébus Afri itíneris, hoc, die praetérito Martis, est iterátum. Trump prǽsidi Americáno, sibi quadam ex percontatióne íterum obtrectánti respóndit Leo quartus décimus: “Ecclésiae munus est Evangélium nuntiáre, pacem praedicáre. Si quis me vult insectári, quod Evangélium núntio, ex veritáte id fáciat”: Haec diurnáriis prótulit verba Póntifex, qui extra Arcis Gandúlfi sedem adstabánt, ántequam in Civitátem Vaticánam redíret. Et de eo quod Albae Domus habitátor dixit, vidélicet Pontíficem consentíre ut Iránia atómica armaménta possidéret, inducéntem sic omnes cathólicos in perículum, Leo quartus décimus respóndit “iam diu advérsus atómica arma esse locútam Ecclésiam atque ideo hac de re “nullum dari dúbium”. Eádem die quinta mensis Máii cardinális secretárius Status Petrus Parolin Sancto Ioánne Rotúndo confirmáverat praedicáre pacem Pontíficem, quod eius offícium reqúirit.
NOTÍTIAE BREVÍSSIMAE
María oránda in Ecclésia pro communióne pacéque in mundo. Quod die domínica tértia mensis Máii dixit Póntifex, cum precatiónem recitáret quae est Regína caeli, moméntum extóllens Rosárii recitándi. Et Die mundiáli rerum typographicárum libertátis, diurnários ac referendários memorávit Póntifex, qui dimicatiónes belláque narrántes interiérunt.
«Arrípite “lápides reprobátas” Urbis». Quod quáttuor novis epíscopis Romae auxiliáribus suásit Póntifex, Missam célebrans die áltero praetérito mensis Máii in papáli Basílica Lateranénsi, ubi rítui praesédit Leo quartus décimus episcopórum ordinandórum. “Pastóres viae” estóte qui debilióribus occúrrunt “oppréssis ab iis qui cúpide stultéque Terrae structúram statúere volunt.
Satis est dictum, eventúra narrabúntur próxima hebdómada. Valéte!
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9. Mai 2026
DIE ÜBERSCHRIFTEN
Leo XIV. bei der Generalaudienz: Die Kirche muss klare Worte für die Opfer von Gewalt und Krieg finden
Der Papst nach den neuen Äußerungen von Präsident Trump: Wenn mich jemand dafür kritisieren will, dass ich das Evangelium verkünde, soll er dies in Wahrheit tun.
Die Aufforderung des Papstes an die neuen Weihbischöfe von Rom: Seid Hirten auf der Straße unter den Ausgestoßenen der Stadt
Einen herzlichen Gruß an euch alle von Alessandro De Carolis und willkommen bei der Nachrichtensendung in lateinischer Sprache.
DIE BERICHTE
Bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz am 6. Mai setzte der Papst seine Katechesenreihe über „Lumen gentium“ fort und forderte dazu auf, die Dimension nicht zu vernachlässigen oder herunterzuspielen, in der die Kirche zwischen dem „Schon“ des Beginns des Reiches Gottes und dem „Noch-Nicht“ der versprochenen und erwarteten Vollendung lebt. Ein Bericht von Rosario Tronnolone.
Auf ihrem Weg zum himmlischen Ziel hat die Kirche einen klaren Auftrag: Sie muss entschlossen Stellung gegen alles beziehen, was das Leben beeinträchtigt und seine Entfaltung behindert, sich auf die Seite der Schwächsten stellen und die Dynamik der Geschichte im Lichte des Evangeliums deuten. Leo XIV. hat diesen Aspekt erneut in den Mittelpunkt gerückt, indem er die Reflexion über die Konzilsdokumente, insbesondere die dogmatische Konstitution Lumen gentium, fortführte. Im Zusammenhang mit den kirchlichen Institutionen erklärte der Papst, dass keine von ihnen „verabsolutiert werden darf“; da sie vielmehr in der Geschichte stehen, seien sie „zu einer ständigen Umkehr, zur Erneuerung der Formen und zur Reform der Strukturen aufgerufen“, um ihrer Mission wirklich gerecht zu werden.
Von Castel Gandolfo aus hat Leo XIV. erneut auf einige kritische Äußerungen eingegangen, die US-Präsident Trump Anfang der Woche an seine Adresse gerichtet hatte, und dabei seinen Wunsch bekräftigt, „wegen des Wertes des Wortes Gottes gehört zu werden“. Xavier Sartre berichtet darüber.
Das war bereits während der Apostolischen Reise nach Afrika geschehen und wiederholte sich am vergangenen Dienstag. Auf die erneute Kritik, die US-Präsident Trump während eines Interviews an ihm geäußert hatte, folgte eine neue Antwort von Leo XIV. „Die Mission der Kirche ist es, das Evangelium zu verkünden und den Frieden zu predigen. Wenn mich jemand dafür kritisieren will, dass ich das Evangelium verkünde, soll er dies mit der Wahrheit tun“, erklärte der Papst den Journalisten, die sich vor seiner Residenz in Castel Gandolfo versammelt hatten, bevor er nach Vatikanstadt zurückkehrte.
Und auf die vom Chef des Weißen Hauses aufgeworfene Frage, ob der Papst es für akzeptabel halte, dass der Iran über Atomwaffen verfüge und damit alle Katholiken gefährde, antwortete Leo XIV. mit dem Hinweis, dass die Kirche „seit Jahren gegen alle Atomwaffen gesprochen hat“ und dass es daher „keinen Zweifel“ an diesem Punkt gebe. Ebenfalls am Vormittag des 5. Mai hatte auch Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin in San Giovanni Rotondo bekräftigt, dass der Papst den Frieden predige, wie es sein Amt erfordere.
DIE KURZNACHRICHTEN
Ein Gebet an Maria für die Gemeinschaft in der Kirche und den Frieden in der Welt. Das sprach der Papst am Sonntag, dem 3. Mai, beim „Regina Caeli“, wobei er kurz darauf die Bedeutung des Rosenkranzgebets hervorhob. Und am Welttag der Pressefreiheit gedachte der Papst auch der Journalisten und Reporter, die bei der Berichterstattung über Konflikte ums Leben gekommen sind.
„Geht zu den ‚verworfenen Steinen‘ der Stadt.“ Das ist die Aufforderung, die der Papst an die vier neuen Weihbischöfe von Rom während der Messe am 2. Mai in der Lateranbasilika richtete, bei der Leo XIV. den Ritus der Bischofsweihe leitete. Seid, so sagte er, „Straßenhirten“, denen die Schwächsten am Herzen liegen, die von „denen unterdrückt werden, die den sinnlosen Ehrgeiz verfolgen, die Architektur der Erde zu bestimmen“.
Das war’s für diese Ausgabe, bis nächste Woche.
(vatican news - mg)