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2019.09.21 Foto per notiziario in latino

Audio-Nachrichten auf Latein 11.04.2026

Die deutsche Übersetzung siehe unten!

“HEBDÓMADA PAPAE”
NOTÍTIAE VATICÁNAE LATÍNE RÉDDITAE
Die undécimo mensis Aprílis anno bismillésimo vicésimo sexto

TÍTULI

Páschatis die in Petriáno Foro Missam celebrávit Summus Póntifex.

Arce Gandúlfi Urbi et Orbi Páschatis núntium diéi revocávit Leo quartus décimus, cum hortarétur ad diálogi viam ingrediéndam et vim detrectándam.

In Generáli Audiéntia Lumen géntium constitutiónem vestigáre pergit Póntifex, sanctitátem éfferens et evangélica in Ecclésia consília.

Salútem plúrimam ómnibus vobis auscultántibus núntios Latínos dicit Rosárius Tronnolone.

NOTÍTIAE

Die domínica quinta mensis Aprílis, scílicet die Páschatis, Leo quartus décimus Missam in Petriáno Foro celebrávit. Sua ex homília victóriam vitae super morte, lucis super ténebris ipse confirmávit.  Sílvia Guidi lóquitur.

“Vis qua Christus resurréxit violéntia fúnditus caret”, asséruit Póntifex, eándem cómparans cum fruménti grano quod humi putréscens, crescit, gérminat et spica fit auráta. “Quod hóminis cordi comparátur, qui offensióne percúlsus, sese ulciscéndi amóvit voluntátem atque, pietáte refértus, pro offensiónis auctóre precátur”. Póntifex áddidit quod Dómini Resurréctio diffícilem nostrae libertátis condiciónem prae nobis locat, quae libértas spe stuporéque nos replére potest, sicut discípulos, aut formídine pavoréque sicut excúbias et Pharisǽos. Idem ad finem pervéniens, monet Christi pacem eam non esse tantum quae arma silére éfficit, sed eam quae hóminis cor mutáre valet.

Die séptimo mensis Aprílis vésperi, Arce Gandúlfi, Summus Póntifex, quaedam bréviter respóndit diurnáriis percontántibus, de pacis loquens necessitáte. Lóquitur Xavérius Sartre.

De pace révocans verba, quae die domínica Páschatis suum per Urbi et Orbi núntium prótulit, Leo quartus décimus eos est hortátus, qui bellum suscípere possunt, ut arma depónerent, diálogi sémitam eligéntes ac vim reiciéntes. Hac in re inter natiónes iura subsunt – eláte prótulit Póntifex – ac multo pluris est morális quǽstio bonórum pópuli.
Exoptávit ínsuper Póntifex ut “omnes bonae voluntátis hómines bellum respúerent, illud potíssimum quod multi iníquum habuérunt, quodque magis magísque amplificátur atque nihil éfficit”.

NOTÍTIAE BREVÍSSIMAE

In Audiéntia Generáli Summus Póntifex Lumen géntium constitutiónem vestigáre perréxit atque mónuit non ad páucos pertinére sanctitátem, at esse donum quod omnes baptizátos movet ad caritátis perfectiónem adipiscéndam.

Die nono mensis Aprílis Papa Leo quartus décimus in Clementína Áula Olýmpicos ac Paralýmpicos athlétas Medioláni et Cortínae, anno bismillésimo vicésimo sexto, recépit. Quibus dixit athléticam disciplínam scholam esse in qua díscitur felícem éxitum esse in mútua aestimatióne et in participáta ludórum laetítia.

Satis est dictum, nova narrabúntur próxima hebdómada. Valete!

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11. April 2026

 

DIE ÜBERSCHRIFTEN

 

Der Heilige Vater hat auf dem Petersplatz die Ostermesse gefeiert.

In Castel Gandolfo hat Papst Leo XIV. an die Urbi-et-Orbi-Botschaft vom Ostersonntag erinnert und dazu aufgerufen, den Weg des Dialogs und nicht den der Gewalt zu wählen.

Bei der Generalaudienz setzt der Papst die Betrachtung von Lumen Gentium fort und geht dabei auf die Heiligkeit und die evangelischen Räte in der Kirche ein.

 

Ein herzliches Willkommen an euch alle von Rosario Tronnolone und willkommen bei unserer Nachrichtensendung in lateinischer Sprache.

 

DIE BERICHTE

 

Am Sonntag, dem 5. April, feierte Leo XIV. auf dem Petersplatz die Ostermesse. In seiner Predigt bekräftigte er den Sieg des Lebens über den Tod, des Lichts über die Finsternis. Silvia Guidi berichtet darüber.

 

„Die Kraft, mit der Christus auferstanden ist, ist vollkommen gewaltfrei“, erinnerte der Papst und verglich sie mit der Kraft eines Weizenkorns, das, nachdem es in der Erde verfault ist, wächst, keimt und zu einer goldenen Ähre wird. Sie sei vergleichbar, so sagte er, „mit der Kraft eines menschlichen Herzens, das, wenn es durch eine Kränkung verletzt wird, den Racheinstinkt zurückweist und voller Barmherzigkeit für den betet, der es gekränkt hat“. Die Auferstehung des Herrn, so fuhr er fort, konfrontiert uns mit dem Drama unserer Freiheit – der Freiheit, uns wie die Jünger von Hoffnung und Staunen erfüllen zu lassen oder wie die Wachen und Pharisäer von Angst und Bestürzung. Abschließend erinnerte er daran, dass der Friede Christi nicht nur der ist, der die Waffen zum Schweigen bringt, sondern der, der das Herz des Menschen verwandelt.

 

Am Abend des 7. April gab der Heilige Vater in Castel Gandolfo eine kurze Erklärung gegenüber den Journalisten ab, in der er die Dringlichkeit des Friedens bekräftigte. Der Bericht von Xavier Sartre.

 

Unter Bezugnahme auf die Worte zum Frieden, die er am Ostersonntag in seiner Urbi-et-Orbi-Botschaft geäußert hatte, appellierte Leo XIV. an diejenigen, die die Macht haben, Kriege zu entfachen, die Waffen niederzulegen und den Weg des Dialogs statt der Gewalt zu wählen. Der Papst betonte, dass es dabei um Fragen des Völkerrechts gehe, aber noch viel mehr um die moralische Frage nach dem Wohl des Volkes. Der Papst rief „alle Menschen guten Willens“ dazu auf, „stets den Frieden und nicht die Gewalt zu suchen, den Krieg abzulehnen, insbesondere einen Krieg, den viele als ungerecht bezeichnet haben, der sich weiter verschärft und der nichts löst“.

 

DIE KURZNACHRICHTEN

 

Bei der Generalaudienz erinnerte der Heilige Vater im Rahmen seiner Überlegungen zu Lumen Gentium daran, dass Heiligkeit kein Privileg für wenige ist, sondern ein Geschenk, das jeden Getauften verpflichtet, nach der Vollkommenheit der Nächstenliebe zu streben.

 

Am 9. April empfing Papst Leo XIV. in der Sala Clementina die Olympioniken und Paralympioniken von Mailand-Cortina 2026. Bei diesem Treffen bezeichnete der Papst den Sport als eine Schule, in der man lernt, dass wahrer Erfolg in gegenseitiger Wertschätzung und der gemeinsamen Freude am Spiel besteht.

 

Das war’s für diese Ausgabe, bis nächste Woche.

(vatican news - mg)

11. April 2026